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Die Digitalisierung hat in den vergangenen Jahren auch behördliche Prozesse und die Nutzung des Personalausweises erheblich verändert. Ein Kartenlesegerät für den elektronischen Personalausweis (eID) ist dabei ein zentrales Hilfsmittel, um digitale Identifikations- und Authentifizierungsvorgänge sicher und komfortabel zu gestalten. Immer mehr Menschen möchten ihre Identität online nachweisen, sei es beim Abschluss von Verträgen, bei Online-Banking, E-Government-Diensten oder bei Versandkäufen mit Altersprüfung. Ein geeignetes Kartenlesegerät ermöglicht es, diese Vorgänge ohne Umwege, papierlos und rechtssicher durchzuführen.
In diesem ausführlichen Ratgeber erfahren Sie, wie Kartenlesegeräte für den elektronischen Personalausweis funktionieren, welche Modelle und Funktionen auf dem Markt verfügbar sind, und worauf Sie beim Kauf achten sollten. Zudem beleuchten wir die vielfältigen Anwendungsfelder, stellen wichtige Hersteller vor und erklären, wie Sie den passenden Kartenleser für Ihre individuellen Bedürfnisse finden. Ein modernes und sicheres Kartenlesegerät ist die Eintrittskarte in eine komfortablere digitale Welt – wir helfen Ihnen, den Überblick zu behalten.
Grundlagen: Was ist ein Kartenlesegerät für den elektronischen Personalausweis?
Ein Kartenlesegerät für den elektronischen Personalausweis ist ein spezielles Gerät, das die in der eID-Funktion des Personalausweises gespeicherten Daten auslesen kann. Seit der Einführung des neuen deutschen Personalausweises mit Chip im Jahr 2010 ist es möglich, personenbezogene Daten elektronisch und sicher zu übertragen, sofern der Karteninhaber den Vorgang durch Eingabe der PIN bestätigt. Die eID-Technologie basiert auf hochmodernen Sicherheitsstandards, damit der Datenschutz jederzeit gewährleistet ist.
Das Kartenlesegerät fungiert dabei als Schnittstelle zwischen der Chipkarte und dem Endgerät, zum Beispiel einem PC, Laptop oder Smartphone. Nach dem Auflegen bzw. Einlegen der Karte initiiert das Lesegerät die Kommunikation und ermöglicht so den Austausch von bestimmten Daten wie Name, Vorname, Geburtsdatum und aktuelle Adresse – abhängig von der zugestimmten Anwendung. Durch die Eingabe der PIN verhindert das System, dass Unbefugte Zugriff auf sensible Daten erhalten.
Ein solcher Kartenleser ist heute unerlässlich, wenn Nutzer Online-Services der öffentlichen Verwaltung oder private Anbieter nutzen möchten, die eine sichere Personenidentifikation erfordern. Dabei reicht das Spektrum von einfachen Datenabfragen bis hin zu digitalen Unterschriften oder sogar dem Zugang zu bankingrelevanten Sicherheits-Apps.
Wie funktioniert ein Kartenlesegerät für den Personalausweis technisch?
Das Prinzip hinter einem Kartenlesegerät für den elektronischen Personalausweis ist das kontaktlose Auslesen von Daten über Near Field Communication (NFC) oder das kontaktbasierte Einstecken der Karte in einen Slot. Die meisten Geräte für den PC sind USB-basiert, während moderne Smartphones mit NFC-Schnittstelle den Ausweis kontaktlos lesen können.
Beim Einlegen oder Auflegen wird die Chipkarte aktiviert, woraufhin eine verschlüsselte Datenübertragung stattfindet. Die auf dem Chip gespeicherten Daten sind mit diversen Sicherheitsmechanismen versehen, damit ein unautorisierter Zugriff durch Dritte unmöglich ist. Ein zentraler Bestandteil der Sicherheitsarchitektur ist die sogenannte PIN-Eingabe, die der Nutzer selbst vornehmen muss, um die Datenfreigabe zu erlauben.
Je nach Kartenlesegerät werden die ausgelesenen Daten in bestimmte Anwendungen, zum Beispiel Webbrowser, eID-Clients oder bankenspezifische Programme, weitergeleitet. Hochwertige Kartenleser unterstützen darüber hinaus Funktionen wie die Anzeige von Transaktionscodes auf einem integrierten Display, das digitale Signaturen ermöglicht oder den TAN-Generator ersetzt.
Durch den Einsatz von regelmäßigen Firmware-Updates bei vielen Geräten stellt der Hersteller sicher, dass Sicherheitslücken geschlossen und neue Funktionen integriert werden können. Somit bleibt ein Kartenlesegerät auch über viele Jahre hinweg kompatibel und sicher.
Vielfältige Anwendungsbereiche von Kartenlesegeräten für den Personalausweis
Die Nutzungsmöglichkeiten eines Kartenlesegeräts gehen seit der Einführung der elektronischen Ausweises deutlich über reine Identitätsfeststellung hinaus. Inzwischen ist die Bandbreite an Anwendungen enorm gewachsen und umfasst sowohl private, behördliche als auch kommerzielle Bereiche.
Im öffentlichen Sektor erleichtert der elektronische Personalausweis mit Lesegerät die Interaktion mit Behörden. Die sichere digitale Identifikation ermöglicht beispielsweise das Abrufen von Bescheinigungen, das Stellen von Anträgen oder die Teilnahme an Online-Wahlen. Viele kommunale und staatliche Dienste bieten mittlerweile E-Government-Portale an, die ohne Kartenlesegerät kaum nutzbar sind.
Im privaten Bereich ermöglichen Kartenlesegeräte etwa den sicheren Abschluss von Verträgen im Internet, wie Mobilfunkverträgen, Versicherungen oder Leasingverträgen. Auch Online-Banking profitiert von den erweiterten Sicherheitsfunktionen, insbesondere wenn der Kartenleser zusätzlich Funktionen für TAN-Generatoren integriert hat.
Beim Online-Handel ist die Altersprüfung durch Vorlage des elektronischen Personalausweises mit Kartenleser für bestimmte Produkte wie Alkohol, Tabak oder digitale Medien oft unerlässlich. Dadurch entfällt die mühsame manuelle Eingabe von persönlichen Daten, was den Bestellvorgang für Kunden deutlich komfortabler macht.
Besonders für Vielnutzer der eID-Funktion ist ein eigenes Kartenlesegerät zuhause oder im Büro ein wertvolles Werkzeug, um Zeit zu sparen und dabei höchste Sicherheitsstandards einzuhalten.
Für wen ist ein Kartenlesegerät für den Personalausweis sinnvoll?
Ein Kartenlesegerät für den elektronischen Personalausweis ist nicht für jeden Nutzer zwingend notwendig, aber für viele Menschen sehr empfehlenswert. Insbesondere profitieren die folgenden Personengruppen von der Anschaffung:
Berufstätige, die regelmäßig Verträge oder Dokumente digital unterzeichnen möchten und dabei Wert auf eine sichere Identifikation legen
Online-Shopper, die Altersnachweise für bestimmte Produkte benötigen oder ihre Identität schnell und sicher bestätigen wollen
Nutzer von E-Government-Diensten, die vermeidbaren Verwaltungsaufwand minimieren möchten und komfortable Online-Services bevorzugen
Online-Banking-Kunden, die hochsichere TAN-Generatoren benötigen, idealerweise mit integriertem Kartenlesegerät
Personen, die viel Wert auf Datenschutz und Sicherheit im Internet legen und die elektronischen Möglichkeiten ihres Personalausweises voll ausschöpfen möchten
Auch kleinere Unternehmen oder Freiberufler können von Kartenlesegeräten profitieren, da sie z. B. digitale Signaturen und Identifikationen für ihre Kunden einfacher abwickeln können.
Für Gelegenheitsnutzer oder Menschen, die nur selten eID-Anwendungen verwenden, reicht oft auch das Smartphone mit NFC-Funktion aus, um den Personalausweis kontaktlos auszulesen. Ein separates Kartenlesegerät kann jedoch langfristig mehr Bedienkomfort bieten.
Unterschiedliche Ausführungen von Kartenlesegeräten für den Personalausweis
Der Markt für Kartenlesegeräte bietet heute verschiedene Bauarten und Funktionsumfänge an, die sich in Design, Ausstattung und Bedienkomfort unterscheiden. Grundsätzlich lassen sich folgende Kategorien unterscheiden:
Reine Personalausweis-Lesegeräte: Diese Geräte sind kompakt, preisgünstig und fokussieren sich ausschließlich auf das Lesverfahren des elektronischen Ausweises. Sie besitzen meist einen USB-Anschluss, eine Kartenaufnahme (Slot) und oftmals ein kleines Display, um Transaktionscodes anzuzeigen. Diese Typen sind besonders für Nutzer geeignet, die nur gelegentlich eine eID-Funktion benötigen.
Multifunktions-Lesegeräte: Diese Geräte bieten neben der Ausweislesefunktion noch weitere Features wie das Einlesen von EC-Karten (Chipkarten der Bank), Unterstützung für Online-Banking-TAN-Generatoren oder das Erstellen digitaler Signaturen. Sie verfügen häufig über ein größeres Display und eine integrierte Tastatur. Durch diese erweiterten Funktionen sind sie teurer, aber auch vielseitiger einsetzbar und ideal für professionelle Nutzer.
Mobile Kartenlesegeräte: Klein, leicht und manchmal drahtlos werdend, sind diese Geräte speziell für den Einsatz unterwegs konzipiert. Sie können per Bluetooth oder USB mit Smartphones oder Tablets verbunden werden und ermöglichen so flexible Nutzung außerhalb des Arbeitsplatzes.
Smartphone als Kartenlesegerät: Neuere Smartphones unterstützen die NFC-Technologie, mit der der elektronische Personalausweis direkt kontaktlos ausgelesen werden kann. Dafür ist jedoch eine kompatible eID-App erforderlich. Diese Methode erfordert zwar kein externes Gerät, ist aber bei manchen Anwendungen noch nicht vollständig gleichwertig mit klassischen Kartenlesern.
Einsatzgebiete und praktische Funktionen moderner Kartenlesegeräte
Die Anwendungsmöglichkeiten des Kartenlesegeräts sind breit gefächert und wachsen mit der stetigen Digitalisierung der Gesellschaft. Im Alltag und Beruf erleichtern sie diverse Prozesse:
Sichere Online-Authentifizierung: Durch die physische Karte und die PIN-Eingabe beim Kartenleser wird eine starke Authentifizierung sichergestellt, die zahlreichen Online-Diensten als Grundlage dient.
Digitale Unterschrift: Einige Kartenlesegeräte integrieren die Möglichkeit, Dokumente elektronisch zu unterschreiben. Diese qualifizierte elektronische Signatur ist rechtlich einer handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt.
Online-Banking: Multifunktionsleser erlauben das sichere Erzeugen von Transaktionsnummern (TAN), die für das Freigeben von Finanztransaktionen notwendig sind. Oft wird der Kartenleser hier zur Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Altersverifikation: Online-Händler und Dienstleister können den eID-fähigen Personalausweis nutzen, um das Alter ihrer Kunden automatisch und zuverlässig zu prüfen.
Behördliche Dienstleistungen: E-Government-Plattformen nutzen Kartenlesegeräte, um Bürgerdaten zu verifizieren und Verwaltungsverfahren vollständig digital durchführbar zu machen.
Berufsbezogene Anwendungen: Behörden, Versicherungen und Telekommunikationsanbieter verwenden die eID-Funktion, um Kunden- und Vertragsdaten frühzeitig und rechtskonform einzuholen.
Qualitätsmerkmale: Was macht ein gutes Kartenlesegerät für den Personalausweis aus?
Wer ein Kartenlesegerät kauft, sollte weniger auf einen günstigen Preis achten, sondern besser auf die Qualität, Sicherheitsfunktionen und Bedienfreundlichkeit Wert legen. Folgende Kriterien sind entscheidend:
Zertifizierte Sicherheit: Das Gerät sollte vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nach den aktuellen Standards geprüft und zertifiziert sein. Nur so ist die sichere Nutzung der eID gewährleistet.
Kompatibilität: Das Kartenlesegerät muss mit den Betriebssystemen (Windows, macOS, Linux) und ggf. mobilen Plattformen (Android, iOS) kompatibel sein. Unterstützte Standards wie PC/SC sind ebenso wichtig.
Benutzerfreundlichkeit: Eine einfache Installation und intuitive Bedienung, idealerweise mit Display und Tastatur für PIN-Eingaben, verbessern die Nutzererfahrung deutlich.
Firmware-Updates: Regelmäßige Softwareaktualisierungen sorgen für Sicherheit und erweiterte Funktionalität.
Zusätzliche Features: Manche Geräte bieten erweiterte Funktionen wie digitale Unterschriften, TAN-Generierung oder Multi-Karten-Unterstützung (EC-Karten, Health-Card).
Robuste Verarbeitung: Ein langlebiges Gehäuse und hochwertige Materialien sorgen dafür, dass das Gerät auch bei häufiger Nutzung lange funktionsfähig bleibt.
Support und Dokumentation: Hersteller mit gutem Kundendienst und ausführlichen Benutzerhandbüchern erleichtern die Einführung und Problemlösung.
Vorteile und mögliche Nachteile von Kartenlesegeräten für den Personalausweis
Der Einsatz von Kartenlesegeräten bietet eine ganze Reihe von Vorteilen, ist aber nicht ohne kleinere Einschränkungen:
Vorteile
Einfache und sichere elektronische Identifikation
Schnelle Online-Authentifizierung bei Behörden und privaten Dienstleistern
Möglichkeit, Verträge digital und rechtsverbindlich zu unterschreiben
Erhöhung des Datenschutzes durch PIN-Schutz und Kontrollmechanismen
Kombigeräte bieten multifunktionalen Einsatz, z. B. auch im Online-Banking
Zeitersparnis durch automatisierte Dateneingabe und Wegfall von Papierprozessen
Geringe Anschaffungskosten bei Standardgeräten
Nachteile
Kombi-Lesegeräte können etwas teuerer sein als reine Personalausweis-Leser
Manche Geräte benötigen komplexe Installation und technische Grundkenntnisse
Funktionen wie digitale Unterschrift sind noch nicht bei allen Anbietern verbreitet
Smartphone-Lösung zurzeit nicht bei allen Diensten akzeptiert
Gelegentliche Firmware-Updates sind notwendig, um Sicherheit und Kompatibilität sicherzustellen
Worauf sollten Sie beim Kauf eines Kartenlesegeräts achten?
Beim Kauf eines Kartenlesegeräts für den elektronischen Personalausweis ist es wichtig, das passende Modell für den eigenen Anwendungszweck auszuwählen. Orientieren Sie sich dabei an den folgenden Faktoren:
Geplanter Einsatzbereich: Möchten Sie das Gerät nur zum Auslesen der eID verwenden oder benötigen Sie Funktionen für digitales Unterschreiben und Online-Banking?
Schnittstellenkompatibilität: Prüfen Sie, ob Ihr Endgerät (PC, Laptop, Smartphone) die Schnittstellen des Lesegeräts unterstützt (USB, Bluetooth, NFC).
Zertifizierungen: Achten Sie auf BSI-Zertifikation und die Einhaltung geltender Sicherheitsstandards für eID-Devices.
Benutzerfreundlichkeit: Leistungsfähigere Geräte haben oft ein Display und Tastatur zur PIN-Eingabe. Diese vereinfachen die Nutzung erheblich.
Software-Support: Nutzen Sie Geräte, die ein zuverlässiges Software-Paket mit Treibern und Updates bereitstellen.
Preis-Leistungs-Verhältnis: Billige Geräte sind geeignet für Gelegenheitsnutzer, Multifunktionsgeräte sind zwar teurer, bieten aber mehr Komfort und Zukunftssicherheit.
Hersteller- und Kundenbewertungen: Vertrauen Sie auf etablierte Hersteller und lesen Sie Nutzermeinungen, um Fehlentscheidungen zu vermeiden.
Zukunftssicherheit: Achten Sie darauf, ob das Gerät auch mit zukünftigen Ausweiskarten oder neuen E-Government-Lösungen kompatibel bleibt.
Wichtige Hersteller und Marktübersicht für Kartenlesegeräte
Auf dem deutschen Markt haben sich wenige, aber etablierte Hersteller von Kartenlesegeräten als vertrauenswürdig erwiesen. Zu den bekanntesten zählen:
REINER SCT: Der Branchenführer mit einem umfangreichen Produktportfolio und hochwertigen Multifunktionsgeräten. REINER SCT gilt als Innovationsmotor und punktet mit professionellem Support und Sicherheitszertifikaten.
Kobil: Bekannt für robuste und zuverlässige Lesegeräte mit Fokus auf sichere Online-Kommunikation und digitale Signaturen.
Hama: Bietet preisgünstige Lesegeräte, die vor allem für Einsteiger geeignet sind. Die Geräte sind oft kleiner und einfacher gestaltet.
Weitere Anbieter sind unter anderem Cherry, Identiv oder Gemalto, welche vor allem im professionellen Umfeld aktiv sind.
Durch die enge Zusammenarbeit mit Behörden und der deutschen Bundesregierung sorgen diese Hersteller dafür, dass die Geräte den hohen Standards der eID-Anwendung gerecht werden.
Wo sollten Sie Ihr Kartenlesegerät kaufen? Fachhandel versus Online-Shops
Der Kauf eines Kartenlesegeräts kann sowohl im Fachhandel als auch online erfolgen. Beide Optionen haben Vorteile, aber auch Einschränkungen.
Online-Shops bieten in der Regel die größte Produktauswahl und ermöglichen einen schnellen Preisvergleich. Kundenbewertungen und ausführliche Produktbeschreibungen unterstützen die Kaufentscheidung. Zudem profitieren Käufer häufig von günstigeren Preisen und bequemen Lieferoptionen.
Fachgeschäfte bieten dagegen persönliche Beratung und unmittelbaren Kontakt zum Verkäufer, was besonders bei Unsicherheiten vor dem Kauf hilfreich ist. Hier erhalten Sie manchmal auch Hilfestellungen bei Installation und Einrichtung.
Aufgrund der vergleichsweise überschaubaren Komplexität der Geräte ist der Online-Kauf sehr empfehlenswert, insbesondere wenn Sie sich vorab durch einen Kartenlesegerät Personalausweis Test informieren.
Preise für Kartenlesegeräte im Überblick
Die Preisgestaltung bei Kartenlesegeräten für den Personalausweis ist breit gefächert und richtet sich stark nach Funktionsumfang und Qualität:
Einfache Personalausweis-Lesegeräte starten oft ab ca. 15 bis 25 Euro und bieten die Grundfunktionen für gelegentliche Nutzung.
Multifunktionale Geräte mit Display, Tastatur und zusätzlichen Kartenlesefunktionen kosten zwischen 30 und 70 Euro, teilweise auch mehr bei Profi-Geräten.
Mobile oder Bluetooth-Modelle sind häufig etwas teurer, je nach Hersteller und Ausstattung.
Bei der Anschaffung sollte daher immer das individuelle Nutzungsverhalten berücksichtigt werden – für Wenignutzer reicht meist ein günstiges Gerät aus, Vielnutzer profitieren von den Extras.
Nützliches Zubehör für Kartenlesegeräte
Die Nutzung eines Kartenlesegeräts wird durch passendes Zubehör erheblich komfortabler und flexibler. Empfehlenswert sind unter anderem:
USB-Verlängerungskabel: Erhöht die Reichweite und erleichtert das Anschließen an schwer zugänglichen USB-Ports.
Adapter für Smartphones und Tablets: Speziell bei Geräten ohne USB-A-Anschluss, z. B. USB-C-Adapter, ermöglichen einfachen Anschluss des Lesegeräts.
Schutzhüllen und Aufbewahrungstaschen: Schützen das Gerät unterwegs vor mechanischen Schäden.
Softwarepakete und Treiber: Oft stellt der Hersteller eigene Software bereit, um Funktionen optimal zu nutzen und Updates zu erhalten.
Zusätzliche Kartenadapter: Für den Fall, dass man neben dem Personalausweis auch andere Chipkarten einsetzen möchte.
Alternativen zum klassischen Kartenlesegerät
Während klassische Kartenlesegeräte auf USB-Basis am weitesten verbreitet sind, gibt es inzwischen mehrere Alternativen und ergänzende Lösungen:
Smartphone mit NFC-Funktion: Viele moderne Smartphones können den Personalausweis kontaktlos lesen, sofern eine offizielle eID-App installiert ist. Für viele Gelegenheitsnutzer ist das eine praktische Alternative zum separaten Leser.
Onlinedienste mit Videoidentifikation: Manche Dienstleistungen ersetzen die eID-Verifikation mit Videoanrufen zur Identitätsprüfung. Hier ist jedoch der Nachweis per Personalausweis meist notwendig.
Softwarebasierte Authentifizierung: Digitale Identitäten auf Basis von Zertifikaten oder Apps (z. B. „BundesID“), die teilweise die klassische Ausweisfunktion ersetzen sollen, sind im Aufbau, aber noch nicht flächendeckend etabliert.
Biometrische Verfahren: Gesichtserkennung und Fingerabdruckscanner werden in manchen Bereichen diskutiert, ersetzen aber bislang den Personalausweis mit Lesegerät nicht.
Fazit: Darum lohnt sich ein Kartenlesegerät für den elektronischen Personalausweis
In einer zunehmend digitalisierten Welt wird der elektronische Personalausweis samt Kartenlesegerät immer wichtiger für sichere und effiziente Online-Identifikationen. Ein entsprechendes Gerät spart Zeit, erhöht die Sicherheit und eröffnet Zugang zu zahlreichen modernen Services.
Ob im privaten Bereich, beim Online-Banking, beim Einkaufen oder bei der Nutzung von E-Government-Portalen – die Vorteile überwiegen deutlich. Nur mit einem zertifizierten und kompatiblen Kartenlesegerät können Sie die vielfachen Sicherheitsmechanismen der eID voll ausschöpfen und bequem Daten digital übertragen.
Bei der Wahl des passenden Geräts sind Ihre persönlichen Anforderungen und die geplanten Funktionen entscheidend. Für den gelegentlichen Gebrauch reicht ein günstiger, einfacher Kartenleser, während Vielnutzer mit Multifunktionsgeräten langfristig besser beraten sind. Dank stetiger technologischer Weiterentwicklung bieten moderne Lesegeräte zudem immer mehr Komfort bei zugleich hoher Sicherheit.
Informieren Sie sich vor dem Kauf gründlich, ziehen Sie Testberichte und Erfahrungswerte zu Rate, und entscheiden Sie sich für ein zertifiziertes Produkt eines renommierten Herstellers. So sind Sie bestens gerüstet, um die digitale Identifikation mit Ihrem elektronischen Personalausweis mühelos und sicher zu meistern.

