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Schraubendreher richtig auswählen – Tipps für die passende Handwerkzeuge

by Deine-Kaufberatung.de

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Empfehlung
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Leistungstipp
VDE Schraubendreher Set magnetisch - 6-teilig - 3 Kreuz - 3 Schlitz - isoliert bis 1000 V - Hergestellt aus S2-Stahl in Industriequalität
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HAZET Schraubendreher-Satz 810SPC/6 I 6-teilig mit rutschfestem 3-Komponenten-Griff für hohe Kraftübertragung I mattverchromte Oberfläche, 4x Schlitz-Profil, 2x Kreuzschlitz-Profil
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HerstellerBLAMTHAZETAfeld ElektroBoschHazet
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Zuletzt aktualisiert am 15. April 2025 um 13:18 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Ein Schraubendreher ist eines der grundlegendsten, aber wichtigsten Werkzeuge in jeder Werkzeugkiste – sei es im Haushalt, in der professionellen Werkstatt oder auf der Baustelle. Er dient zum Ein- und Ausdrehen von Schrauben, was eine Vielzahl von Reparatur- und Montagearbeiten erst möglich macht. Die richtige Wahl des Schraubendrehers ist entscheidend für effizientes, präzises und sicheres Arbeiten. Aufgrund der Vielfalt an Schraubentypen, Griffdesigns und Materialqualitäten kann die Auswahl des passenden Schraubendrehers komplizierter sein, als man zunächst denkt. In diesem Ratgeber erfahren Sie umfassend, welche Kriterien beim Kauf und der Nutzung von Schraubendrehern wichtig sind, welche Typen es gibt, welche Materialien und Hersteller empfohlen werden und wie Sie mit einigen praktischen Tipps die Lebensdauer Ihrer Werkzeuge verlängern können. Egal, ob Sie Heimwerker sind oder Profi – hier finden Sie wertvolle Orientierung für den optimalen Schraubendreher.

Was ist ein Schraubendreher? Definition und Grundlagen

Ein Schraubendreher, oft auch umgangssprachlich Schraubenzieher genannt, ist ein einfaches, mechanisches Handwerkzeug, dessen Zweck das Drehen von Schrauben ist. Er besteht aus zwei wesentlichen Teilen: dem Griff und der Klinge (auch Schaft genannt). Die Klinge endet in einer Spitze, die so geformt ist, dass sie genau auf den Schraubenkopf passt. Über diese Schnittstelle wird das Drehmoment auf die Schraube übertragen.

Der Begriff Schraubendreher ist technisch korrekt, da „drehen“ im Werkzeugnamen bereits die Funktion beschreibt. Das Wort „Schraubenzieher“ ist hingegen ein historischer Sprachgebrauch und bezeichnet eigentlich ein Werkzeug zum Ziehen von Schrauben, was jedoch nicht zutrifft. Trotzdem hat sich die Bezeichnung im Alltag durchgesetzt.

Häufig verfügen moderne Schraubendreher über eine magnetisierte Spitze, um die Schraube besser zu halten und ein Abrutschen zu vermeiden. Manche Ausführungen besitzen zusätzliche Features wie Ratschenmechanismus oder Bithalterungen, die die Nutzung erheblich erleichtern können und mehr Flexibilität bieten.

Die Bedeutung der richtigen Schraubendreher-Auswahl

Für präzises und schadenfreies Arbeiten ist es wichtig, den passenden Schraubendreher für den jeweiligen Schraubentyp auszuwählen. Minderwertige oder falsch dimensionierte Schraubendreher können leicht dazu führen, dass die Schrauben beschädigt werden oder das Werkzeug abrutscht – mit der Gefahr von Verletzungen oder beschädigten Werkstücken. Besonders bei hochwertigen oder empfindlichen Geräten zählt jeder Millimeter Passgenauigkeit.

Je nach Anwendungsgebiet gibt es unterschiedliche Schraubendreher mit spezialisierten Klingen- und Griffdesigns. Während Heimwerker oft mit einem kleinen Set aus Schlitz- und Kreuzschlitzschraubendrehern gut zurechtkommen, benötigen Profis weitaus mehr Varianten, um beispielsweise Torx-, Inbus- oder Sechskantschrauben fachgerecht zu bearbeiten.

Investieren Sie daher lieber in hochwertige Markenwerkzeuge mit rostfreiem, gehärtetem Stahl und ergonomisch geformten Griffen. Diese bieten nicht nur Langlebigkeit, sondern schützen Sie auch bei längerem Arbeiten vor Ermüdungserscheinungen und Unfallrisiken. Nachfolgend erläutern wir die wichtigsten Merkmale, die Sie beim Kauf beachten sollten.

Arten von Schraubendrehern: Übersicht der gängigsten Modelle

Schraubendreher unterscheiden sich vor allem durch die Form und Abmessung ihrer Spitzen, denn Faktoren wie Schraubentyp und Schraubengröße bestimmen, welcher Schraubendreher ideal ist. Die drei wichtigsten Basistypen sind Schlitz-, Kreuzschlitz- und Schraubendreher mit Bithalter. Daneben gibt es zahlreiche Sonderformen, die vor allem im professionellen oder spezialisierten Bereich eingesetzt werden.

Der Schlitz-Schraubendreher

Schlitzschrauben gehören zum ältesten Schraubentyp und haben einen geraden Schlitz als Profil. Dieser Schraubendreher besitzt eine flache, schmale Klinge, die in den Schlitz passt. Da die Kraftübertragung eher begrenzt ist, rutscht der Schraubendreher hier häufiger ab. Dennoch ist er für einfache Reparaturarbeiten im Haushalt unverzichtbar und oft das Werkzeug der Wahl.

Der Kreuzschlitz-Schraubendreher (Philips und Pozidriv)

Kreuzschlitzschrauben sind heute am weitesten verbreitet. Sie besitzen eine kreuzförmige Vertiefung und benötigen einen besonders geformten Schraubendreher, der optimale Kraftübertragung gewährleistet. Dabei unterscheidet man zwei Varianten: Philips-Profil (leicht schräg wirkende Spitzen) und Pozidriv (verbesserte Passform mit extra Führungsrippen). Letzteres ermöglicht deutlich bessere Kraftübertragung und minimiert Abrutschen.

Der Schraubendreher mit Bithalter

Bithalter-Schraubendreher sind universell einsetzbar und flexibel. Die Klinge dieses Modells ist ein kurzer Aufnahmehalter für wechselbare Bits in unterschiedlichen Profilen und Größen – wie Kreuz, Schlitz, Torx oder Hex. So können Sie mit einem einzigen Griff verschiedene Schrauben bedienen, ohne für jede einen speziell passenden Schraubendreher zu benötigen. Dieser Schraubendreher-Typ ist besonders bei Heimwerkern beliebt und spart Platz.

Sonderformen und Spezialmodelle

Neben Standardschraubendrehern gibt es spezielle Ausführungen etwa für feinmechanische Arbeiten (z. B. Uhrmacher-Schraubendreher), Elektrowerkzeuge (isoliert für sicheren Umgang mit Strom), Sechskantschraubendreher (Inbus) und Torx-Schraubendreher mit sternförmiger Spitze.

Quergriff-Schraubendreher ermöglichen durch den quer zur Klinge stehenden Griff besonders hohe Drehmomente – ideal für stark festsitzende Schrauben oder schwere Arbeiten.

Der Einsatz von spezialisierten Schraubendrehern ist unumgänglich, wenn Sie stets exakte Passform, gute Kraftübertragung und Schutz des Schraubenkopfs wünschen.

Materialien und Ergonomie: Worauf beim Schraubendreher-Kauf achten?

Die Qualität der Materialien und der Griffgestaltung bestimmt maßgeblich die Leistungsfähigkeit und die Lebensdauer eines Schraubendrehers. Hochwertiges Werkzeug erleichtert das Arbeiten, erhöht die Sicherheit und schützt die Schraubköpfe vor Beschädigung.

Klingenmaterial: Edelstahl und Chrom-Vanadium-Stahl

Die Klinge sollte aus robustem, rostfreiem Edelstahl oder Chrom-Vanadium-Stahl gefertigt sein. Diese Legierungen sind besonders verschleißfest, härten sich durch Wärmebehandlung und behalten dauerhaft ihre Passform. Minderwertige Stähle brechen schneller, verschleißen und rosten. Ein weiterer Pluspunkt sind magnetische Spitzen, die das Handling erleichtern.

Beim Edelstahl ist zu beachten, dass nicht jeder Edelstahl rostfrei ist. Achten Sie auf entsprechende Herstellerangaben oder Zertifikate.

Griffmaterial und Ergonomie

Der Griff ist der wichtigste Kontaktpunkt zwischen Mensch und Werkzeug. Ein ergonomisch geformter Griff aus hochwertigem Kunststoff, Gummi oder Holz (letzteres ist robust, aber weniger ergonomisch) sorgt für Komfort, stabile Handhabung und reduziert die Ermüdung bei längeren Arbeiten.

Gute Schraubendreher haben Griffe mit rutschfesten Oberflächen und eine Form, die viel Kraftübertragung ermöglicht ohne Schmerzen oder Einschneiden an den Händen. Manche Griffe besitzen eine Schlagkappe, um das Werkzeug auch als Schlagwerkzeug zu verwenden.

Das Zusammenspiel von Griffgewicht und Klingenlänge (Balance) ist ebenfalls wichtig für ermüdungsfreies Schrauben.

Praktische Extras und Funktionen für den Alltag

Einige hochwertige Schraubendreher bieten zusätzliche Ausstattungen, die den Arbeitskomfort erhöhen und Zeit sparen können. Dazu gehören:

Eine magnetisierte Spitze, die verhindert, dass Schrauben beim Ansetzen oder Herausdrehen herunterfallen.

Ein Ratschenmechanismus, der vor allem bei Bithalter-Schraubendrehern das Schrauben deutlich beschleunigt. Die Ratsche ermöglicht das Drehen in eine Richtung ohne den Griff absetzen zu müssen.

Wechselbare Bits mit verschiedenen Profilen machen den Schraubendreher universell einsetzbar.

Einige Modelle verfügen über isolierte Griffe für den elektrischen Bereich, die vor Stromschlägen schützen. Insbesondere Elektriker und Hobbyelektroniker profitieren von dieser Sicherheit.

Welche Hersteller und Marken sind empfehlenswert?

Die Auswahl eines renommierten Herstellers entscheidet oft über Qualität, Haltbarkeit und Anwenderfreundlichkeit. Markenprodukte sind zwar meist teurer, amortisieren sich durch Langlebigkeit und bessere Ergonomie.

Bekannte und vertrauenswürdige Hersteller sind unter anderem Wiha, Wera, Hazet, Gedore, Proxxon, Stanley und KS Tools. Diese Marken produzieren seit vielen Jahren hochwertige Handwerkzeuge aus strapazierfähigen Materialien und mit durchdachtem Design.

Günstigere Alternativen für den Hobbybedarf sind unter anderem Mannesmann oder Silverline. Diese sind preiswert, haben aber häufig qualitative Einschränkungen und möglicherweise kürzere Lebensdauer.

Ein gutes Schraubendreher-Set von Markenherstellern kostet meist zwischen 30 und 50 Euro, dafür erhalten Sie langlebiges Werkzeug, das vielfach benutzt werden kann.

Unterschiede zwischen professionellem und privatem Einsatz

Für den professionellen Bereich ist eine breite Auswahl verschiedener Schraubendreher unverzichtbar: Unterschiedliche Klingenprofile, Längen und spezielle Varianten für Fahrzeugtechnik, Elektronik oder Feinmechanik sind hier Standard. Zudem werden hohe Ansprüche an Ergonomie, Haltbarkeit und Präzision gestellt, die nur Markenqualität erfüllen kann.

Im privaten Haushalt genügt meist ein kleines Sortiment aus einigen Schlitz- und Kreuzschlitz-Schraubendrehern in gängigen Größen. Einen Bithalter-Schraubendreher mit den wichtigsten Bits kann die Ausstattung abrunden. Hier geht es vor allem um Funktionalität und Handlichkeit bei geringem Investitionsvolumen.

Wer nur gelegentlich schraubt, für den ist der Kauf kompletter Sets mit verschiedenen Größen empfehlenswert. Für häufige und anspruchsvolle Arbeiten sind hingegen hochwertige Einzelschraubendreher besser.

Die wichtigsten Schraubenschraubentypen mit passenden Schraubendrehern

Schrauben kommen in verschiedenen Profilen und Formen, daher brauchen Sie immer das passende Werkzeug. Die am häufigsten anzutreffenden Schraubentypen sind:

Schlitzschrauben: Flacher Schlitz, passt auf Schlitz-Schraubendreher.

Kreuzschlitzschrauben: Kreuzform, benötigen Philips- oder Pozidriv-Schraubendreher.

Torx-Schrauben: Sternförmig, bieten bessere Kraftübertragung und Verschleißresistenz. Erfordern Torx-Schraubendreher.

Inbusschrauben: Sechskantprofil, werden mit Inbus-Schlüssel oder -Schraubendrehern gedreht.

Spezielle Profile wie Dreieck- oder Vierkantschrauben sind seltener im Einsatz, erfordern aber ebenfalls passende Spezialwerkzeuge.

Pflege und Handhabung für lange Lebensdauer

Damit Sie an ihrem Schraubendreher lange Freude haben, sollten Sie einige Pflegehinweise beachten:

Nach der Nutzung reinigen Sie die Klinge und den Griff von Schmutz und Öl.

Bewahren Sie die Schraubendreher trocken auf, um Rost zu vermeiden.

Lagern Sie die Werkzeuge in einem geeigneten Werkzeugkasten oder Organizer, um Beschädigungen zu verhindern.

Vermeiden Sie den Einsatz als Hebel, Meißel oder Schaber, da das Werkzeug sonst Schaden nehmen kann.

Wenn die magnetische Spitze nachlässt, können Sie diese durch wiederholtes Anziehen eines starken Magneten neu magnetisieren.

Wo Schraubendreher kaufen? Vor- und Nachteile von Online- und Fachhandel

Der Kauf von Schraubendrehern im Fachhandel ermöglicht das direkte Anfassen und Ausprobieren des Griffs. Die persönliche Beratung durch Fachverkäufer kann ebenfalls helfen. Nachteile sind oft ein begrenztes Sortiment und höhere Preise.

Online-Shops bieten ein deutlich größeres Angebot, günstigere Preise und Kundenbewertungen, die eine objektive Einschätzung ermöglichen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, bequem von zu Hause aus verschiedene Modelle zu vergleichen.

Viele renommierte Hersteller bieten ihre Produkte sowohl im Fachhandel als auch auf großen Online-Plattformen an. Achten Sie beim Online-Kauf auf seriöse Anbieter und gute Rückgabebedingungen.

Fazit: So treffen Sie die richtige Kaufentscheidung

Der richtige Schraubendreher ist ein unverzichtbarer Helfer, der Ihre Wartungs- und Reparaturarbeiten einfacher, sicherer und effektiver macht. Die Auswahl richtet sich besonders nach den Anforderungen der zu bearbeitenden Schraubenarten und Ihrem Einsatzzweck.

Für den Heimwerker reichen in der Regel ein Paar Schlitz- und Kreuzschlitzschraubendreher mit ergonomischen Griffen aus. Ein Schraubendreher mit Bithalter ermöglicht mehr Flexibilität und erspart Ihnen viele einzelne Werkzeuge.

Profi-Handwerker benötigen eine größere Auswahl verschiedener Größen und Profiqualität, um bei jedem Projekt das optimale Werkzeug bereit zu haben.

Achten Sie beim Kauf auf geprüfte Materialqualität, einen bequemen Griff und möglicherweise Extras wie magnetische Spitzen oder Ratschenfunktion. Kaufen Sie bevorzugt Markenprodukte, um langfristig einen guten Begleiter in Ihrer Werkzeugsammlung zu haben.

Ein hochwertiges Set von etablierten Marken bietet Ihnen die perfekte Basis für präzises, kraftvolles und komfortables Arbeiten.

Mit diesem umfassenden Ratgeber sind Sie bestens gerüstet, den für Sie perfekten Schraubendreher auszuwählen und langfristig zufriedenzustellen.

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