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Nasensprays zählen zu den am häufigsten verwendeten Arzneimitteln bei Erkältungen, Allergien oder chronischen Nasenerkrankungen. Sie sind effektiv, schnell wirksam und einfach in der Anwendung. Doch nicht jedes Nasenspray ist für jeden Patienten und jedes Beschwerdebild geeignet. Die Wahl des passenden Wirkstoffes, die korrekte Anwendung sowie das Wissen um Wirkungsweise und mögliche Nebenwirkungen sind entscheidend für den Behandlungserfolg und um Komplikationen wie Abhängigkeit oder Schäden an der Nasenschleimhaut zu vermeiden. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie, welche Arten von Nasensprays es gibt, wie Sie diese richtig anwenden und welche Wirkstoffe für welche Beschwerden empfohlen werden. Zusätzlich erhalten Sie praktische Tipps zur optimalen Wahl und Nutzung von Nasensprays, damit Sie Ihre Nasenbeschwerden effektiv und sicher lindern können.
Was ist ein Nasenspray und wie funktioniert es?
Nasensprays sind flüssige Arzneimittel, die in kleinen Sprühstößen direkt in die Nasenhöhle appliziert werden. Dort entfalten sie ihre Wirkung entweder lokal durch Abschwellen der Schleimhaut oder durch Bekämpfung von Entzündungen beziehungsweise Allergien. Die Nase ist durch ihr großes Gefäßnetz und die dünne Schleimhaut besonders gut für die direkte Aufnahme von Wirkstoffen geeignet. Einige Nasensprays dienen nicht nur zur lokalen Behandlung, sondern erlauben auch die Aufnahme von Medikamenten in den Blutkreislauf – dies wird als systemische Nasenapplikation bezeichnet und häufig bei bestimmten Krankheiten eingesetzt.
Die Vorteile der Nasenspray-Anwendung liegen in der schnellen Wirkung innerhalb weniger Minuten und der schonenden Art der Medikamentengabe, da beispielsweise hohe Dosen an Schmerzmitteln oder Hormonen ohne den Umweg über den Magen direkt in den Körper gelangen können. Zudem kann die lokale Behandlung helfen, die Symptome einer Erkältung oder Allergie zielgerichtet und mit weniger Nebenwirkungen zu lindern als Tabletten.
Arten und Wirkstoffe von Nasensprays
Nasensprays unterscheiden sich in ihrer Wirkstoffklasse und Anwendung, weshalb die Wahl des richtigen Sprays vom zugrundeliegenden Beschwerdebild abhängt. Grundsätzlich lassen sich folgende Hauptkategorien unterscheiden:
Abschwellende Nasensprays
Diese Sprays enthalten meist Wirkstoffe wie Oxymetazolin, Xylometazolin oder Phenylephrin, die die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut verengen. Dadurch schwillt die Schleimhaut ab, die Nasenatmung verbessert sich und die verstopfte Nase löst sich schnell. Diese Nasensprays wirken in der Regel sehr rasch, sind jedoch auf eine Anwendung von maximal 5 bis 7 Tagen begrenzt, da sonst eine Gewöhnung und sogenannte „Rebound-Effekte“ auftreten können – die Nase wird chronisch verstopft und die Schleimhaut dauerhaft geschädigt. Deshalb sollten abschwellende Sprays nur kurzfristig und gezielt eingesetzt werden.
Cortisonhaltige Nasensprays (Glucocorticoide)
Corticosteroid-Nasensprays (z. B. Beclometason, Mometason, Fluticason) werden vor allem bei allergischer Rhinitis und chronischer Nasenschleimhautentzündung eingesetzt. Sie wirken entzündungshemmend und reduzieren so Symptome wie Niesen, Juckreiz, verstopfte Nase und laufende Nase. Diese Sprays entfalten ihre Wirkung nicht sofort, sondern nach einigen Tagen regelmäßiger Anwendung. Sie vermeiden die Entwicklung von Allergien oder reduzieren deren Schwere und sind daher besonders bei dauerhaften allergischen Symptomen geeignet. Ein Vorteil ist die geringe systemische Aufnahme, wodurch Nebenwirkungen selten sind.
Antihistamin-Nasensprays
Diese Sprays hemmen gezielt das Histamin, das als Allergie-Botenstoff Freisetzung von Symptomen wie Juckreiz, Schwellung und Sekretfluss auslöst. Sie wirken schnell und sind bei leichten bis mittelschweren allergischen Beschwerden empfehlenswert. Die Anwendung erfolgt häufig bei saisonaler Allergie (Heuschnupfen). Beispiele hierfür sind Sprays mit Azelastin oder Levocabastin.
Cromoglicinsäure-haltige Nasensprays
Nasensprays mit Cromoglicinsäure hemmen die Freisetzung von Entzündungsbotenstoffen durch Mastzellen. Sie wirken prophylaktisch und verhindern das Ausbrechen allergischer Reaktionen, wenn sie rechtzeitig verwendet werden. Die Wirkung setzt erst nach mehreren Tagen regelmäßiger Anwendung ein. Diese Sprays sind besonders geeignet als begleitende Therapie bei allergischer Rhinitis.
Salzhaltige Nasensprays und Nasenduschen
Salzhaltige oder isotonische Nasensprays enthalten keine Medikamente, sondern Meerwassersalze in physiologischer Konzentration. Sie befeuchten die Nasenschleimhäute, erleichtern das Abfließen von Schleim und reduzieren Irritationen durch trockene Luft. Sie sind gut verträglich, auch für Kinder und Schwangere geeignet und können begleitend bei Erkältungen oder Allergien verwendet werden. Zudem helfen sie bei der Vorbeugung gegen Entzündungen. Nasenduschen mit einer Kochsalzlösung erfüllen einen ähnlichen Zweck, werden aber in größerer Menge angewendet.
Systemisch wirkende Nasensprays
Seltener werden Wirkstoffe im Nasenspray eingesetzt, die nicht nur lokal, sondern vor allem systemisch wirken, beispielsweise bei hormonellen Therapien oder Schmerzbehandlungen. Die Geschwindigkeit und Effizienz der Resorption durch die nasale Schleimhaut stellt hier einen Vorteil gegenüber oraler Gabe oder Injektionen dar.
Die richtige Anwendung von Nasensprays für optimale Wirkung
Um die volle Wirkung eines Nasensprays zu erreichen und Nebenwirkungen zu vermeiden, ist die richtige Anwendung entscheidend. Viele Anwender machen Fehler, die zu einer verminderten Wirksamkeit oder sogar Schäden an der Schleimhaut führen können. Die folgenden Tipps helfen, Nasensprays fachgerecht zu nutzen:
Vor der Anwendung die Nase sanft schnäuzen, um die Nasenwege von grobem Schleim zu befreien.
Hände gründlich waschen, um eine Übertragung von Keimen zu vermeiden.
Den Kopf leicht nach vorne neigen und das Nasenloch, das gerade nicht behandelt wird, mit einem Finger leicht zuhören.
Die Nasendusche oder das Spray wie vom Hersteller angegeben in das Nasenloch sprühen.
Nicht mehrfach hintereinander in ein Nasenloch sprühen, da dies die Schleimhaut reizen kann.
Nach Anwendung die Nasenlöcher nicht sofort kräftig schnäuzen, um die Aufnahme des Wirkstoffs nicht zu behindern.
Vermeiden Sie die Daueranwendung abschwellender Nasensprays über mehr als 5 bis 7 Tage.
Nach der Verwendung die Sprühöffnung mit einem sauberen Tuch abwischen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
Für Menschen mit chronischer Rhinitis oder Allergien empfiehlt sich eine regelmäßige, dosierte Anwendung nach Absprache mit dem Arzt.
Wie lange darf ein Nasenspray angewendet werden?
Die Anwendungsdauer ist von der Art des Wirkstoffes abhängig. Abschwellende Sprays sollten nicht länger als 5 bis 7 Tage am Stück verwendet werden, um eine Schleimhautschädigung und Abhängigkeit zu verhindern. Cortisonhaltige Nasensprays können oft über Wochen bis Monate unter ärztlicher Kontrolle eingesetzt werden. Salzhaltige Nasensprays sind für die Langzeitnutzung unbedenklich und können bei Bedarf mehrfach täglich eingesetzt werden.
Wichtig ist, bei länger andauernden Beschwerden stets eine ärztliche Abklärung durchführen zu lassen, um die Ursache zu klären und eine geeignete Therapie zu erhalten.
Typische Anwendungsgebiete von Nasensprays
Nasensprays werden bei zahlreichen Erkrankungen und Symptomen der Nase eingesetzt. Die wichtigsten Indikationen umfassen:
Akute Rhinitis: Die Erkältung mit verstopfter, geschwollener Nase wird oft mithilfe abschwellender Nasensprays schnell gelindert.
Allergische Rhinitis: Bei Heuschnupfen oder Haustierallergien schwellen die Nasenschleimhäute an, Nasensprays mit Cortison oder Antihistaminika helfen, die Symptome zu reduzieren.
Chronische Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis): Entzündungshemmende Sprays tragen zur Entlastung der Schleimhäute und zur besseren Belüftung bei.
Trockene Nasenschleimhaut: Salzhaltige Sprays und Nasenspülungen helfen, die Nase zu befeuchten und Beschwerden wie Brennen zu lindern.
Vor Operationen oder bei Schnarchproblemen werden manchmal spezielle Nasensprays verwendet, um die Nasenatmung zu verbessern.
Bei einigen neurologischen oder hormonellen Erkrankungen werden spezielle systemisch wirkende Nasensprays eingesetzt, die eine bessere Bioverfügbarkeit der Wirkstoffe ermöglichen.
Alternativen zum Nasenspray
Neben Nasensprays existieren weitere therapeutische Ansätze zur Linderung von Nasenbeschwerden. Je nach Ursache können andere Formen oder Hausmittel geeignet sein:
Tabletten oder Tropfen: Besonders bei Allergien, Entzündungen oder systemischen Beschwerden werden oft orale Präparate verordnet.
Inhalationen und Dampfbäder: Das Inhalieren von Wasserdampf mit Zusätzen wie ätherischen Ölen kann die Nasenschleimhaut befeuchten und den Schleim lösen.
Nasenduschen: Größere Spülungen der Nase mit einer Kochsalzlösung entfernen Sekrete und Allergene effektiv und sind eine gute Ergänzung zu Nasensprays.
Hausmittel wie das Auftragen von warmen Kompressen oder das Nutzen von Luftbefeuchtern können ergänzend helfen.
Wenn keine Verbesserung eintritt, sollte ärztlicher Rat gesucht werden, um andere Ursachen auszuschließen und gegebenenfalls mit stärkeren Medikamenten oder speziellen Therapien zu behandeln.
Hersteller von Nasensprays und wichtige Produktlinien
Der Markt für Nasensprays ist vielfältig, die wichtigsten pharmazeutischen Hersteller bieten dabei unterschiedliche Wirkstoffe und Formulierungen an.
Zu den bekanntesten Cortison-Nasensprays zählen Beconase (Beclometason), Nasonex (Mometason), Flonase (Fluticason) und Omnaris (Ciclesonid). Diese sind verschreibungspflichtig und werden vor allem bei Allergien eingesetzt.
Bei den abschwellenden Nasensprays sind Produkte mit Xylometazolin oder Oxymetazolin von zahlreichen Herstellern erhältlich, wie beispielsweise Nasivin, Otriven oder Nasic.
Antihistaminische Nasensprays wie Azelastin (Astelin) oder Levocabastin finden sich unter generischen Bezeichnungen oder etlichen Markennamen.
Salzhaltige Nasensprays und Nasenduschen werden von Marken wie Emser, Hysan oder Stérimar angeboten.
Die Auswahl eines passenden Produktes sollte anhand der Beschwerden und in Absprache mit Arzt oder Apotheker erfolgen.
Neueste Entwicklungen und Trends bei Nasensprays
Obwohl Nasensprays seit Jahrzehnten etabliert sind, arbeiten Forscher ständig an Verbesserungen. Aktuelle Entwicklungen umfassen:
Innovative Wirkstoffkombinationen, die etwa Cortison mit Antihistaminika kombinieren, um die Wirksamkeit zu steigern.
Verbesserte Applikationssysteme für eine genaue Dosierung und Verringerung von Nebenwirkungen.
Optimierte Formulierungen für eine verlängerte Wirkung und längere Haltbarkeit ohne Konservierungsmittel.
Forschung an nasalen Impfungen gegen Allergien oder Infektionen.
Verstärkter Einsatz von pflanzlichen Wirkstoffen als milde Alternativen.
Neue Erkenntnisse zur nasalen Bioverfügbarkeit und Wirkstoffaufnahme fördern auch die Entwicklung systemischer Anwendungen über die Nase.
Kaufempfehlungen und Tipps für den Online-Kauf von Nasensprays
Immer mehr Nutzer kaufen Nasensprays bequem online in Apotheken. Dies hat einige Vorteile:
Die Auswahl ist häufig größer und Kunden können Preise vergleichen.
Diskrete Bestellung und Lieferung nach Hause ist besonders bei verschreibungspflichtigen Mitteln angenehm.
Manche Online-Apotheken bieten Beratung durch ausgebildetes pharmazeutisches Personal.
Wichtig bleibt jedoch die Qualität: Es sollten nur zugelassene und geprüfte Produkte von seriösen Anbietern gekauft werden.
Vor Bestellung empfiehlt es sich, Kundenbewertungen, Wirkstoffangaben und Anwendungshinweise genau zu lesen.
Bei rezeptpflichtigen Produkten ist ein gültiges Rezept notwendig – viele Online-Apotheken ermöglichen die einfache Einreichung.
Bei Unsicherheiten sollte stets eine persönliche Beratung durch Arzt oder Apotheker eingeholt werden.
Nützliche Zubehörartikel für die Anwendung von Nasensprays
Für die sichere und hygienische Anwendung von Nasensprays ist passendes Zubehör empfehlenswert:
Saubere Taschentücher, um die Nase vor der Anwendung zu putzen und Schleimreste zu entfernen.
Wasser und Seife oder Händedesinfektionsmittel zur Handreinigung vor und nach der Anwendung.
Bei Nasenspülungen spezielle Behälter und Salzlösungen, die steril oder speziell aufbereitet sind.
Manche Nasensprays werden mit Minz-Aufsätzen oder anderen Aufsatzvarianten angeboten, die den Anwendungskomfort verbessern.
Das Reinigen des Sprühkopfes mit einem sauberen Tuch oder antibakteriellen Tüchern hilft, Verunreinigungen zu vermeiden.
Zusammenfassung und Fazit: So wählen Sie das passende Nasenspray
Die Vielzahl der Nasensprays auf dem Markt ermöglicht eine gezielte Behandlung verschiedenster Nasenbeschwerden. Grundlegend sollten Sie zunächst die Ursache Ihrer Symptome kennen, beispielsweise allergische Rhinitis, Erkältung oder chronische Entzündung.
Abschwellende Sprays eignen sich ideal für eine kurzfristige Befreiung der Nase bei akuter Schwellung, dürfen aber nicht über längere Zeit verwendet werden.
Bei allergischen Ursachen sind Cortisonhaltige oder Antihistamin-Nasensprays die Mittel der Wahl für eine wirksame Kontrolle der Symptome.
Salzhaltige Sprays sind sanfte Basisprodukte zur Befeuchtung und Reinigung der Nase und können ergänzend verwendet werden.
Für die korrekte Wahl empfiehlt sich eine fachliche Beratung durch Arzt oder Apotheker. Richtig angewendet sind Nasensprays ein sicheres, schnell wirksames und komfortables Mittel zur Linderung von Nasenbeschwerden.
Darüber hinaus stehen zahlreiche weitere Therapiemöglichkeiten und Hausmittel bereit, die individuell und ergänzend eingesetzt werden können.
Nutzen Sie unseren Vergleich und unsere Empfehlungen, um das für Ihre Bedürfnisse passende Nasenspray zu finden und optimal anzuwenden.

