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Ein wasserführender Kaminofen verbindet auf ideale Weise die gemütliche Atmosphäre eines offenen Kamins mit der Effizienz moderner Heiztechnik. Diese speziellen Kaminöfen sind mit einem integrierten Wassersystem ausgestattet, das die entstehende Wärme nicht nur zur direkten Raumheizung nutzt, sondern auch in das zentrale Heizsystem einspeist. Dadurch lassen sich mehrere Räume oder sogar das gesamte Haus umweltfreundlich und kosteneffizient mit Wärme versorgen. Im folgenden umfangreichen Ratgeber erfahren Sie, wie ein wasserführender Kaminofen funktioniert, welche Vorteile er bietet, worauf Sie beim Kauf achten sollten und welche Alternativen und Zubehörteile sinnvoll sind. Dieser Beitrag unterstützt Sie bei einer fundierten Kaufentscheidung und zeigt Trends und Neuigkeiten in diesem zukunftsweisenden Heizsegment.
Was ist ein wasserführender Kaminofen und wie unterscheidet er sich vom klassischen Kaminofen?
Ein wasserführender Kaminofen ist ein Kaminofen, der mit einem speziellen wasserführenden System ausgestattet ist. Diese technische Erweiterung besteht in der Regel aus einer Wassertasche oder einem Wärmetauscher, die im Inneren des Ofens verbaut ist. Während bei einem herkömmlichen Kaminofen die erzeugte Wärme hauptsächlich als Strahlungswärme direkt den Raum erwärmt, wird bei einem wasserführenden Modell ein Teil der Hitze genutzt, um Wasser für das zentrale Heizsystem zu erhitzen.
Durch diesen Ansatz kann ein wasserführender Kaminofen mehrere Vorteile bieten: Zum einen steigert er die Effizienz der Wärmenutzung, da die Wärme, die normalerweise ungenutzt entweichen würde, in Warmwasser umgewandelt wird. Zum anderen ermöglicht er, neben dem Aufheizen eines einzelnen Raumes, das Erwärmen von Heizkörpern, Fußbodenheizungen oder sogar die Versorgung des Brauchwassers im gesamten Haus.
Äußerlich unterscheiden sich wasserführende Kaminöfen daher kaum von ihren konventionellen Geschwistern. Die Integration ins Heizsystem macht sie jedoch zu einem technisch anspruchsvollen und multifunktionalen Heizgerät.
Funktionsweise eines wasserführenden Kaminofens – Wärme clever nutzen
Das Herzstück eines wasserführenden Kaminofens ist die Wasserführungseinheit, die in der Regel aus einer Wassertasche aus Stahl oder Gusseisen besteht. Diese befindet sich im Brennraum oder im Wärmebereich des Ofens und nimmt die Wärme auf, die bei der Verbrennung entsteht. Das Wasser in der Tasche wird durch die Hitze des Feuers erwärmt und zirkuliert anschließend durch das Heizsystem des Hauses.
Dabei fließt das heiße Wasser in einen Pufferspeicher, der als Zwischenspeicher für Wärme dient. Von dort aus wird es über Heizkörper und Fußbodenheizungen verteilt. Die Zirkulation des Wassers wird normalerweise über eine Umwälzpumpe gewährleistet, die dafür sorgt, dass die Wärme konstant an die jeweiligen Abnehmer im Haus weitergeleitet wird.
Sicherheitskomponenten wie ein Ausdehnungsgefäß und Sicherheitsventile schützen das System vor Überdruck und Temperaturschwankungen. Die Regelung erfolgt über eine Steuerungseinheit, die sofern vorhanden, auch die Brennstoffzufuhr oder Lüftung beeinflussen kann.
Ob der Kaminofen als Ergänzung zur bestehenden Zentralheizung arbeitet oder als alleinige Wärmequelle fungiert, ist abhängig von der Heizleistung, dem Heizkonzept des Hauses und der gewünschten Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
Anwendungsbereiche und Einsatzmöglichkeiten wasserführender Kaminöfen
Die Vielseitigkeit eines wasserführenden Kaminofens zeigt sich in zahlreichen Wohn- und Gewerbesituationen. Besonders vorteilhaft ist der Einsatz in Ein- und Mehrfamilienhäusern, wo eine zentrale Wärmeversorgung sinnvoll ist.
Im privaten Wohnbereich wird der Kaminofen meist in zentralen Räumen wie dem Wohnzimmer installiert, wobei seine Wärme über das Wasserleitungssystem auf weitere Räume ausgeweitet werden kann. Besonders in Kombination mit einer Fußbodenheizung entfaltet sich das volle Potenzial dieser Heiztechnik.
Darüber hinaus eignen sich wasserführende Kaminöfen für Ferienhäuser, Gartenhäuser oder landwirtschaftliche Gebäude, die eine Ergänzung oder Alternative zu klassischen Heizsystemen benötigen. Die Dekorationswirkung bleibt dabei erhalten, da viele Modelle ein attraktives Sichtfenster besitzen, durch das das Flammenspiel genossen werden kann.
Für Gewerbegebäude, Ladengeschäfte oder Werkstätten ist der Kaminofen ebenfalls einsetzbar, sofern die Voraussetzungen für die Installation, wie Schornsteinanschluss und Pufferspeicher, erfüllt sind.
Wer sollte über den Kauf eines wasserführenden Kaminofens nachdenken?
Ein wasserführender Kaminofen ist ideal für Hausbesitzer, die Wärme und Gemütlichkeit mit effizienter und umweltfreundlicher Heiztechnik verbinden möchten. Holz als Brennstoff ist erneuerbar und CO2-neutral, wenn es aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Wer darüber hinaus Eigenholz nutzt, kann erheblich Heizkosten sparen.
Personen, die Freude an einem traditionell gepflegten Feuer und dem natürlichen Ambiente eines Holzofens haben, finden im wasserführenden Ofen eine besonders spannende Alternative, die Heizen und Design vereint. Der Kaminofen erfordert allerdings auch regelmäßige Pflege, wie Holzbereitstellung, Reinigung und Wartung, was für manchen Nutzer einen gewissen Aufwand darstellt.
Besitzer von Häusern mit bestehendem zentralen Heizsystem und Schornsteinanschluss profitieren besonders von dieser Kombination, da sie ihre Energiequellen diversifizieren und damit unabhängiger von Öl, Gas oder Strom werden können.
Detailvergleich: Die verschiedenen Arten wasserführender Kaminöfen
Die Auswahl an wasserführenden Kaminöfen ist breit und reicht von preisgünstigen Stahl- und Gussmodellen bis hin zu hochwertigen, mit Speckstein verkleideten Designöfen. Dabei differenziert man auch nach Brennstoffarten und Brennverfahren.
Ein großer Unterschied liegt in der Brennstoffwahl: Manche Öfen sind ausschließlich für Scheitholz konzipiert, andere für Holzbriketts oder Pellets. Pelletkaminen ist oft ein automatisierter Betrieb möglich, was die Handhabung erleichtert.
Weiterhin wird zwischen Zeitbrand- und Dauerbrandöfen unterschieden. Dauerbrandöfen erreichen eine Glutzeit von mindestens vier Stunden, was ein komfortableres Heizverhalten bedeutet, während Zeitbrandöfen pro Befüllung circa 45 Minuten minimoffene Brenndauer bieten.
Die Heizleistung reicht meist von etwa 10 bis 23 Kilowatt. Die richtige Dimensionierung sollte sich am Wärmebedarf des Gebäudes orientieren, um weder Leistung noch Effizienz zu verschenken.
Notwendige Voraussetzungen für den Anschluss und Betrieb
Damit ein wasserführender Kaminofen seine Vorteile voll ausspielen kann, sind einige technische Voraussetzungen erforderlich. Zunächst benötigt Ihr Haus ein zentrales Heizsystem mit einem Pufferspeicher, der das heiße Wasser aufnimmt und verteilt. Des Weiteren ist ein Schornstein mit geeignetem Anschluss Pflicht, der optimalerweise mehrere Abgänge für die Ofenabgase bietet.
Die Installation selbst sollte von einem Fachmann durchgeführt werden, denn insbesondere die hydraulische Einbindung in das Heizsystem verlangt praktisches Know-how und Einhaltung von Sicherheitsstandards.
Zudem muss ein geeigneter Aufstellort gewählt werden. Der Untergrund sollte tragfähig sein, die Position so gewählt, dass die Wärme optimal genutzt werden kann und die gesetzlichen Anforderungen und Auflagen für Emissionen müssen erfüllt sein.
Zubehör und ergänzende Technik für wasserführende Kaminöfen
Damit der Kaminofen nicht nur funktioniert, sondern auch effizient betrieben werden kann, ist ein umfassendes Zubehörset erforderlich.
Eine Umwälzpumpe sorgt für die Bewegung des Wassers im Heizkreislauf, während eine Rücklaufanhebung die Temperatur des zurückfließenden Wassers auf ein Minimum regelt, um Korrosion im System zu vermeiden.
Sicherheitsgruppen, bestehend aus Sicherheitsventilen und Ausdehnungsgefäßen, schützen das System zusätzlich.
Steuerungseinheiten ermöglichen automatisierten Betrieb und Temperaturregelung. Für Komfort sorgen zudem praktische Helfer wie Thermohandschuhe, Scheibenreinigungsspray und eine Kamingarnitur für die Reinigung des Brennraums.
Das Zubehör ist entscheidend für eine nachhaltige und sichere Nutzung des wasserführenden Kaminofens.
Vor- und Nachteile eines wasserführenden Kaminofens im Überblick
Die Vorteile dieser Heiztechnik liegen auf der Hand: Ein wasserführender Kaminofen kombiniert behagliche Strahlungswärme mit der effizienten Nutzung der erzeugten Energie.
Der Brennstoff Holz ist günstig, regional verfügbar und umweltfreundlich. Zudem reduziert die Speisung des Heizsystems die Heizkosten und macht unabhängiger von fossilen Energien. Durch die Speicherung der Wärme im Pufferspeicher steht diese auch zeitversetzt zur Verfügung.
Als Nachteile sind der höhere Anschaffungspreis gegenüber herkömmlichen Kaminöfen sowie der Montageaufwand zu nennen. Ebenso ist eine regelmäßige Wartung unumgänglich, um Emissionsgesetze einzuhalten und die Sicherheit zu gewährleisten.
Der Platzbedarf und die Voraussetzung eines bestehenden Heizsystems können für manche Anwender ebenfalls eine Einschränkung darstellen.
Aktuelle Trends, Innovationen und neue Modelle
Die technologische Entwicklung bei wasserführenden Kaminöfen schreitet voran. Moderne Modelle weisen hohe Wirkungsgrade von über 80 Prozent auf und erfüllen strengste Emissionsgrenzwerte gemäß der ersten BImSchV. Automatische Regelungen und Brennstoffsensoren sind zunehmend Standard.
Hersteller wie Justus, Spartherm und Hark bieten innovative Funktionen wie Scheibenspülungen, die die Sichtscheibe sauber halten, oder automatische Brennstoffzufuhrsysteme, die den Bedienkomfort erhöhen.
Zudem gewinnen Kombinationssysteme an Bedeutung, bei denen der wasserführende Kaminofen mit Solarthermie oder Wärmepumpen gekoppelt wird, um den Gesamtenergieverbrauch noch weiter zu senken.
Nachhaltigkeit und CO2-Einsparung spielen eine immer wichtigere Rolle, was sich in der Auswahl der Materialien und der kontinuierlichen Optimierung der Verbrennungstechnik widerspiegelt.
Alternative Heizsysteme zum wasserführenden Kaminofen
Neben wasserführenden Kaminöfen gibt es Alternativen, die ähnliche Vorteile bieten, jedoch andere Technik nutzen.
Klassische Kaminöfen wärmen primär nur den Raum, in dem sie stehen, und sind einfacher aufgebaut und günstiger in der Anschaffung.
Grundöfen oder Kachelöfen mit wasserführenden Elementen bieten eine sehr langanhaltende und angenehme Wärme, sind jedoch in der Regel deutlich teurer und benötigen mehr Platz.
Externe Pufferspeicher in Kombination mit anderen Wärmequellen wie Pelletkesseln oder Wärmepumpen stellen weitere Möglichkeiten dar, die Wasser- und Heizkreisläufe zu optimieren.
Für den umweltbewussten Nutzer lohnt es sich, diese Optionen hinsichtlich Investitionskosten, Wärmekomfort und individuellem Bedarf sorgfältig zu vergleichen.
Wichtige Tipps für den Kauf und die Installation eines wasserführenden Kaminofens
Vor der Anschaffung eines wasserführenden Kaminofens sollten Sie den Wärmebedarf Ihrer Immobilie genau ermitteln und klären, ob das vorhandene Heizsystem und der Schornsteinanschluss kompatibel sind.
Eine fachgerechte Beratung durch den Schornsteinfeger sowie durch einen zertifizierten Ofenbauer ist unumgänglich. Zusätzlich sollten die örtlichen Vorschriften zur Emissionsbegrenzung und eventuelle Verbrennungsverbote geprüft werden.
Beim Kauf achten Sie auf eine ausreichende Heizleistung, hochwertige Materialien und eine sinnvolle Ausstattung wie z.B. Speichermasse aus Speckstein.
Denken Sie auch an logistische Aspekte: Die Lieferung endet oft an Bordsteinkante, daher sind adäquate Transportmittel und Hilfe beim Aufstellen erforderlich.
Zusätzliche Kosten für Zubehör und Anschluss sollten in Ihrem Budget eingeplant werden.
Herstellerübersicht – führende Marken bei wasserführenden Kaminöfen
Der Markt bietet eine breite Auswahl renommierter Hersteller mit vielfältigen Modellen und Preisklassen. Zu den bekanntesten zählen Schmitzker, Justus, Haas + Sohn, ECOfoxx, EHV, La Nordica, Wamsler, Hark, Buderus, Prity, Spartherm, Oranier, Aquaflam, Teba Therm und Bruno.
Viele dieser Marken zeichnen sich durch langjährige Erfahrung, hohe Qualität und Innovationsfreudigkeit aus. Die Modelle variieren von funktionalen Einstiegslösungen bis hin zu Design- und Luxusvarianten mit umfangreicher Ausstattung.
Der Aufbau eines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und eine solide Beratung sind bei der Auswahl entscheidend.
Online Kauf vs. Fachhandel – wo sollte ein wasserführender Kaminofen erworben werden?
Der Onlinehandel bietet eine große Produktvielfalt, bequeme Vergleichsmöglichkeiten, detaillierte Produktinformationen und häufig günstigere Preise als der lokale Fachhandel. Zudem gelten beim Onlinekauf die Vorteile des Fernabsatzrechts, wie die 14-tägige Widerrufsfrist.
Der Fachhandel wiederum punktet mit persönlicher Beratung, Inspiration vor Ort, Kundendienst und der Möglichkeit, Geräte vor dem Kauf zu besichtigen.
Gerade bei der Installation empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit lokalen Fachbetrieben, die eine sichere Montage gewährleisten und technische Fragen unmittelbar beantworten können.
Eine Kombination aus Online-Recherche und Fachberatung vor Ort ist häufig der optimale Weg zur besten Kaufentscheidung.
Fazit – wasserführende Kaminöfen als smarte Symbiose aus Atmosphäre und Heiztechnik
Wasserführende Kaminöfen verbinden das urige Gefühl von Holzfeuerwärme mit moderner Heiztechnik, die sowohl Umwelt als auch Geldbeutel schont. Die Integration in bestehende Heizsysteme ermöglicht es, das gesamte Haus effizient zu temperieren und Ressourcen optimal zu nutzen.
Ein wasserführender Kaminofen ist nicht nur eine Investition in ein gemütliches Zuhause, sondern auch ein Schritt in Richtung nachhaltiges Heizen mit erneuerbaren Energien. Vorausgesetzt, Haus- und Heizungssystem sind kompatibel, bietet er ein Höchstmaß an Flexibilität und Komfort.
Beim Kauf sollten Sie gezielt auf Leistung, Ausstattung, Komfort und die Einhaltung aktueller Umweltstandards achten. Eine gute Planung, professionelle Beratung und ein hochwertiges Produkt sind die Grundlage für jahrelange Freude an Ihrem Kaminofen Wasserführend.
Dank seines guten Wirkungsgrades und der multifunktionalen Heizleistung ist dieser Ofen eine innovative und zukunftssichere Lösung für Ihr Zuhause.

