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Ein Rollrost ist eine praktische und platzsparende Alternative zum klassischen Lattenrost, die vor allem durch ihr geringes Gewicht und ihren günstigen Preis überzeugt. Für Nutzer, die eine einfache, funktionelle Unterlage für ihre Matratze suchen, ist ein Rollrost oft eine ideale Lösung. Gleichzeitig bietet das System eine gute Belüftung der Matratze und ist aufgrund seiner Bauweise bestens geeignet für Allergiker oder Menschen mit bestimmten gesundheitlichen Anforderungen. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige über Rollroste – von der Funktionsweise über verschiedene Bauarten und Materialien bis hin zu Kaufempfehlungen und Tipps, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten. So können Sie den für Ihre Bedürfnisse idealen Rollrost finden und Ihren Schlafkomfort nachhaltig verbessern.
Was ist ein Rollrost? – Funktion und Aufbau einfach erklärt
Ein Rollrost besteht aus mehreren Holzleisten, die durch flexible Gurte miteinander verbunden sind. Diese Bauweise ermöglicht es, den Rost platzsparend zusammenzurollen – daher der Name. Die Holzlatten sind meist aus Buchenholz gefertigt, da dieses robuste Material gute Stabilität bietet und gleichzeitig elastisch ist. Zwischen den Latten befinden sich kleine Abstände, die für eine optimale Luftzirkulation sorgen. Das verbessert die Atmungsaktivität der Matratze und trägt zu einem hygienischen Schlafklima bei.
Rollroste sind in der Regel flach und unflexibel, das heißt sie lassen sich nicht in einzelne Segmente verstellen oder mit einer Federung ausstatten. Deshalb eignen sie sich besonders gut für feste Matratzentypen, die keine intensive Federung benötigen.
Welche Matratzen sind für Rollroste geeignet?
Rollroste sind universell einsetzbar und können mit den meisten Matratzenarten kombiniert werden. Besonders gut harmonieren sie mit Kaltschaum- oder Federkernmatratzen, die von einer festen, aber gut belüfteten Unterlage profitieren. Latexmatratzen hingegen benötigen meist eine Federung, die ein Rollrost nicht bietet. Aufgrund der wenigen Elastizität kann es bei sehr weich gepolsterten Matratzen oder solchen mit punktelastischen Zonen zu einem etwas härteren Liegegefühl kommen.
Wer ein Rollrost mit seiner Matratze kombiniert, sollte dennoch darauf achten, dass die Matratze mindestens mittelfest ist und nicht zu nachgiebig, um ein unangenehmes Einsinken zwischen den Leisten zu vermeiden.
Materialien und Bauarten eines Rollrostes
Das typische Rollrost besteht aus folgenden Komponenten:
Holzlatten: Meist aus massivem Buchenholz hergestellt. Buchenholz vereint Stabilität mit Flexibilität und ist langlebig.
Verbindungsbänder: Kunststoff- oder Textilgurte verbinden die einzelnen Latten miteinander. Diese Bänder sollten reißfest und flexibel sein, um den Rost flexibel zusammenrollen zu können.
Extras wie Schrauben oder Klemmen zur Befestigung am Bettrahmen werden bei einigen Modellen zusätzlich angeboten, sind jedoch für den normalen Gebrauch meist nicht notwendig und können die Handhabung erschweren.
Neben klassischen Standardgrößen gibt es auch verstärkte XXL-Rollroste, die Gewichte bis zu 300 Kilogramm problemlos tragen. Diese Modelle kommen vor allem bei höheren Belastungen und breiteren Betten zum Einsatz.
Die Vorteile eines Rollrostes gegenüber dem Lattenrost
Rollroste bieten verschiedene Vorteile, die sie besonders für bestimmte Anwendergruppen interessant machen. Sie sind besonders sehr leicht und können mühelos transportiert oder bei Umzügen platzsparend eingerollt werden. Das macht sie ideal für kurzzeitige Nutzung, Gästezimmer oder das Wohnmobil.
Dank der offenen Bauweise zwischen den Holzlatten wird die Matratze optimal belüftet, was Schimmelbildung vorbeugt und somit das Schlafklima verbessert. Allergiker profitieren von dieser verbesserten Luftzirkulation.
Der Preis ist ein weiterer großer Pluspunkt: Rollroste sind in der Anschaffung deutlich günstiger als Lattenroste, bieten aber eine ähnliche Unterstützung.
Außerdem enthalten Rollroste keine Metallteile, was für Menschen mit Metallallergien oder speziellen medizinischen Anforderungen von Vorteil ist.
Welche Nachteile bringen Rollroste mit sich?
Die größte Einschränkung ist das Fehlen von Verstellmöglichkeiten. Kopf- und Fußteil können nicht getrennt angehoben werden, was für manche Nutzer Komforteinbußen bedeutet. Ebenso fehlt eine Federung, was bedeutet, dass das Liegegefühl insgesamt etwas härter und weniger flexibel ist.
Eine zu geringe Zahl an Latten kann zudem problematisch sein: Bei wenigen Leisten entstehen größere Zwischenräume, die mitunter zu unangenehmem Einsinken der Matratze führen können.
Für Menschen, die auf eine punktuelle Anpassung des Rostes Wert legen, sind Rollroste daher weniger gut geeignet.
Wichtige Kaufkriterien bei einem Rollrost – so wählen Sie richtig
Bevor Sie ein Rollrost kaufen, sollten Sie verschiedene Faktoren beachten, um langfristige Zufriedenheit zu garantieren:
Anzahl der Latten: Je mehr Latten verbaut sind, desto besser wird die Unterstützung der Matratze. Mindestens 24-28 Latten sind empfehlenswert.
Materialqualität: Echtholz wie Buche ist robust und langlebig. Achten Sie auf eine solide Verarbeitung und geschlossene Oberflächen, die keine Splitter bilden.
Bandmaterial: Die Gurte sollten aus reißfestem, flexiblen Kunststoff oder stabilem Textil gefertigt sein.
Maximale Belastbarkeit: Orientieren Sie sich an Ihrem Körpergewicht und dem Einsatzzweck. XXL-Modelle bieten hier mehr Sicherheit.
Passgenauigkeit: Die Maße des Rollrostes müssen exakt zum Bettrahmen passen, um Verrutschen und Einsturzgefahr zu vermeiden.
Markenqualität: Hersteller mit guten Kundenbewertungen wie TUGA-Holztech, Naturamio oder Twinflex bieten häufig bessere Produkte mit längerer Garantie.
Rollrost im Einsatz: Wo verwendet man sie am besten?
Rollroste kommen besonders häufig in folgenden Bereichen zum Einsatz:
Privathaushalte mit schmalem Budget oder als Zweitrrost
Gästezimmer und Ferienwohnungen aufgrund der platzsparenden Lagerung
Wohnmobile und Campingbetten wegen des geringen Gewichts und leichten Transports
Studentenwohnungen oder temporäre Schlafplätze
Ebenso eignen sie sich für Allergiker, die von der verbesserten Matratzenbelüftung profitieren.
Kaufempfehlungen und unsere Top Rollroste im Überblick
In unserem Vergleich haben sich diverse Rollroste bewährt. Modelle von Herstellern wie TAURO GmbH oder Ikea bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine solide Qualität. Bei hochwertigen Produkten achten Sie am besten auf eine feinere Anzahl von Latten, stabiles Gurtmaterial und geprüfte Belastbarkeit.
Ein gutes Rollrost muss nicht teuer sein, ab etwa 40 Euro beginnen solide Einsteigermodelle. Premiumvarianten mit höherer Traglast kosten bis zu 150 Euro.
Für wen lohnt sich die Investition in ein höherwertiges Modell? Wer regelmäßig auf dem Rollrost schläft, sollte auf Stabilität und Komfort achten. Für gelegentliche Nutzung im Gästezimmer genügt oft ein einfacheres Modell.
Zubehör und Pflege eines Rollrostes
Ein Rollrost benötigt meist kein zusätzliches Zubehör. Es gibt jedoch einige sinnvolle Maßnahmen, um die Lebensdauer zu verlängern:
Regelmäßiges Lüften und Reinigen von Rost und Matratze
Kein Einsatz von aggressiven Reinigungsmitteln zur Pflege des Holzes
Prüfung der Gurte auf Verschleiß und rechtzeitiges Nachspannen oder Austausch bei Bedarf
Falls nötig, kann eine rutschfeste Matte unter das Rollrost gelegt werden, um ein Verrutschen auf glatten Untergründen zu vermeiden.
Alternative Unterlagen zur Rollenrost – was gibt es sonst?
Alternativ zum Rollrost steht vor allem das klassische Lattenrost zur Verfügung. Lattenroste bieten meist mehr Komfort dankverstellbarer Kopf- und Fußteile sowie Federungselementen, die sich punktelastisch an den Körper anpassen. Allerdings sind sie teurer und sperriger.
Weitere Alternativen sind Boxspringunterlagen oder feste Plattenunterlagen, die aber je nach Matratzenart nicht immer vorteilhaft sind.
Im Vergleich zum Rollrost fokussieren diese Optionen eher Komfort und Flexibilität als einfache und günstige Funktionalität.
Wo kann man Rollroste am besten kaufen?
Rollroste werden im Fachhandel ebenso wie im Internet angeboten. Besonders online profitieren Käufer von einer großen Auswahl, verschiedenen Modellen und günstigen Preisen. Kundenrezensionen und Tests bieten zusätzliche Orientierung bei der Produktauswahl.
Im Fachgeschäft kann man sich dagegen persönlich beraten lassen und das Produkt manchmal direkt in Augenschein nehmen.
Generell ist der Onlinekauf bei Rollrosten aufgrund des Flachversands einfach und bequem.
Fazit: Rollrost als günstige und praktische Schlafunterlage
Rollroste sind eine clevere Lösung für alle, die eine günstige, leichte und gut belüftete Unterlage für die Matratze suchen und auf Verstellmöglichkeiten verzichten können. Mit der richtigen Auswahl in Qualität, Material und Größe sorgt ein Rollrost für einen angenehmen Schlafkomfort und eine gesunde Schlafumgebung.
Besonders für preisbewusste Käufer, Allergiker oder temporäre Nutzung ist ein Rollrost eine gute Wahl. Durch die platzsparende Bauweise sind sie zudem die ideale Lösung in beengten Räumen oder unterwegs.
Wer hingegen Wert auf individuellen Liegekomfort legt, sollte eher zu einem klassischen Lattenrost greifen.
Mit den hier aufgeführten Informationen und Tipps fällt die Auswahl des passenden Rollrosts deutlich leichter und legt eine solide Basis für erholsame Nächte.

