Home Elektronik Scanner finden und richtig auswählen – so gelingt die passende Entscheidung

Scanner finden und richtig auswählen – so gelingt die passende Entscheidung

by Deine-Kaufberatung.de

Lesezeit: 7 Minuten

Empfehlung
Canon Lide 400 Scanner (A4-Flachbett, CIS Sensor, 4,800 x 4,800 DPI, USB-Stromversorgung, 5 Scan-Buttons, Halter für senkrechte Aufstellung) schwarz
Canon LiDE 300 Scanner CanoScan Flachbettscanner DIN A4 (2.400 x 2.400 DPI, 4 Scantasten, Stromversorgung über USB, ca. 10 s/Farbseite 300 DPI, 48 Bit interne Farbtiefe), schwarz
Leistungstipp
Brother DS-640 Mobilscanner | A4 | USB-Stromversorgung | 15 Seiten pro Minute | Farbe | Schwarz/Weiß | Dsmobile | Auf USB scannen
iX1600 ScanSnap Scanner (White) - A4, A5, A6, B5, B6, Visitenkarte, Postkarte, Letter, Legal und Benutzerdefiniert, Duplex, Wi-Fi, USB3.2, (40 Seiten/80 Bilder/Min) mit ADF, White, ADF, 40 ppm
Epson WorkForce DS-410 Dokumentenscanner (Scanner, DIN A4, beidseitiges Scannen in einem Durchgang, 600dpi, USB 2.0)
LinkCanon Lide 400 Scanner (A4-Flachbett, CIS Sensor, 4,800 x 4,800 DPI, USB-St*Canon LiDE 300 Scanner CanoScan Flachbettscanner DIN A4 (2.400 x 2.400 DPI,*Brother DS-640 Mobilscanner | A4 | USB-Stromversorgung | 15 Seiten pro Minu*iX1600 ScanSnap Scanner (White) - A4, A5, A6, B5, B6, Visitenkarte, Postkar*Epson WorkForce DS-410 Dokumentenscanner (Scanner, DIN A4, beidseitiges Sca*
HerstellerCANONCanonBROTHERFUJITSUEpson
Preis€ 109,00 € 92,90
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
€ 89,00 € 71,99
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
€ 158,00 € 107,00
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
€ 415,00 € 404,46
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
€ 370,99 € 299,99
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Jetzt auf Amazon ansehen*Jetzt auf Amazon ansehen*Jetzt auf Amazon ansehen*Jetzt auf Amazon ansehen*Jetzt auf Amazon ansehen*
Weitere Angebote
Zuletzt aktualisiert am 15. April 2025 um 12:57 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Moderne Scanner sind unverzichtbare Werkzeuge, mit denen Sie analoge Vorlagen digitalisieren und so Ihre Produktivität sowohl im Büro als auch im privaten Bereich deutlich steigern können. Ob Dokumente, Fotos oder sogar komplexere Objekte – die Wahl des passenden Scanners hängt von verschiedenen Faktoren ab, die wir in diesem umfassenden Ratgeber detailliert erläutern. Von der Funktionsweise über verschiedene Scannerarten bis zu den wichtigsten Kriterien, die es beim Kauf zu beachten gilt, bieten wir Ihnen fundierte Hilfestellungen, damit Sie eine informierte Entscheidung treffen können.

Was ist ein Scanner? Definition und Grundlagen

Ein Scanner ist ein optomechanisches Gerät, das analoge Medien wie Papier, Fotos oder Filmvorlagen durch systematisches Abtasten in digitale Daten umwandelt. Das englische Verb „to scan“ bedeutet übersetzt „abtasten“. Die grundlegende Aufgabe eines Scanners besteht darin, die Oberflächen von Dokumenten oder Bildern exakt zu erfassen und die eingelesenen Informationen in digitale Formate zu konvertieren, die sich auf einem Computer weiterverarbeiten oder archivieren lassen.

Scanner sind heute sowohl als eigenständige Geräte als auch als Teil von Multifunktionsdruckern weit verbreitet. Während einfache Scanner vor allem zum Digitalisieren von Textdokumenten verwendet werden, gibt es spezialisierte Modelle, die besonders für hochwertige Fotos oder sogar 3D-Objekte geeignet sind. Ebenso finden sich integrierte Barcode-Scanner in Einzelhandelssystemen, die hier aber nicht das Thema sind.

Wie funktionieren Scanner? Technische Grundlagen einfach erklärt

Scanner arbeiten auf Basis optischer Sensoren, die reflektiertes Licht von der Vorlage erfassen. Das am häufigsten verwendete Prinzip ist das der CCD-Sensoren (Charge-Coupled Device). Hierbei durchläuft eine Lichtquelle (häufig LED oder Leuchtstoffröhre) die Vorlage in einer Zeile. Das reflektierte Licht wird vom Sensor erfasst und in elektrische Signale umgewandelt.

Diese Signale repräsentieren verschiedene Grau- und Farbwerte, die von einem Bildprozessor im Scanner in digitale Bilddaten umgewandelt werden. Höhere Auflösungen bedeuten, dass mehr Linien pro Zoll (dpi) erfasst werden, was zu schärferen und detailreicheren digitalen Bildern führt.

Neben der Auflösung ist auch die Farbtiefe entscheidend: Sie gibt an, wie viele Farbabstufungen ein Scanner erfassen kann, was sich auf die Qualität von Fotografien und anspruchsvollen Grafiken auswirkt.

Scannerarten: Überblick über die wichtigsten Typen

Auf dem Markt gibt es verschiedene Scannerarten, die sich jeweils für unterschiedliche Einsatzzwecke und Anforderungen eignen.

Flachbettscanner sind die klassische Bauform mit einer glatten Glasscheibe als Scanfläche. Sie sind sehr vielseitig und eignen sich zum Einscannen von Fotos, Dokumenten oder sogar kleinen flachen Objekten. Die meisten Heim- und Büroscanner sind Flachbetten.

Fotoscanner sind speziell auf das Scannen von Bildern und Negativen ausgelegt. Sie zeichnen sich durch besonders hohe Auflösungen und Farbtiefen aus. Oft sind sie mit Halterungen für Filmstreifen ausgestattet.

Praktisch und mobil sind Handscanner, die man frei über die Vorlage führen kann. Sie eignen sich besonders für das schnelle Erfassen von Dokumenten unterwegs, bieten aber meist eine geringere Scanqualität.

Multifunktionsgeräte (MFPs) kombinieren Scanner, Drucker, Kopierer und oft sogar Fax in einem Gerät. Diese Scanner sind meist Flachbetten oder Einzugsgeräte und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, vor allem für Büroumgebungen.

Spezialisierte Großformatscanner oder 3D-Scanner kommen in Industrie, Architektur und Design zum Einsatz, sind aber für Privatkunden meist uninteressant.

Anwendungsbereiche von Scannern: Wo und wie werden Scanner genutzt?

Scanner sind aus modernen Arbeits- und Privatumgebungen kaum mehr wegzudenken. Im Büro dienen sie zum Erfassen von Geschäftsbriefen, Verträgen, Rechnungen und anderen Dokumenten. Häufig werden diese Daten dann digital archiviert oder zur Weiterbearbeitung eingesetzt.

Im privaten Bereich stehen oft das Digitalisieren von Fotos, Dias oder wichtigen persönlichen Unterlagen im Vordergrund. Gerade ältere Fotoalben können so erhalten und mit Bildbearbeitungsprogrammen nachbearbeitet werden.

Darüber hinaus finden Scanner auch Anwendung in Bibliotheken, Archiven und Behörden, um historische Dokumente und Akten effizient in digitale Form zu überführen und so langfristig zu erhalten.

Im künstlerischen Bereich kommt häufig der Umgang mit hochauflösenden Scannern zum Einsatz, welche Feinheiten von Grafiken oder Bildern erfassen.

Wer braucht einen Scanner? Zielgruppen und Einsatzmöglichkeiten

Scanner sind mittlerweile so preiswert und benutzerfreundlich, dass sie für eine breite Nutzergruppe relevant sind:

Büroangestellte und Selbstständige profitieren von der Möglichkeit, Papierdokumente schnell und unkompliziert digital zu archivieren, was Platz spart und die Suche erleichtert.

Fotografen und Grafikdesigner benötigen hochqualitative Scanner, um analoge Arbeiten in digitaler Form weiterzuverarbeiten.

Privatpersonen, die beispielsweise alte Fotos, Briefe oder Urkunden digitalisieren wollen.

Schüler, Studierende und Lehrer, die Lernmaterialien erfassen oder verteilen möchten.

Auch Branchen wie Gesundheitswesen, Rechtsberatung oder Finanzwesen benötigen Scanner zur schnellen Dokumentenerfassung.

Wichtige Kaufkriterien für Scanner: Auf welche Merkmale sollten Sie achten?

Die Auswahl des richtigen Scanners hängt von individuellen Bedürfnissen ab. Zu den wichtigsten Kriterien zählen:

Auflösung: Für einfache Dokumente reichen 300 dpi meist aus. Für Fotodigitalisierung oder Detailarbeit sollten 1.200 dpi und mehr angestrebt werden.

Farbtiefe: Sie bestimmt die Qualität der Farberfassung. 24 Bit sind Standard, aber für präzise Farbwiedergabe und Fotoarbeiten kann 48 Bit sinnvoll sein.

Scanformat: Je nach Vorlagegröße benötigen Sie unterschiedliche Scanflächen, z. B. A4, A3 oder spezielle Filmhalterungen.

Scanmodus: Farbscanner, Graustufen- oder Schwarzweiß-Scan; manche Scanner bieten alle Modi an.

Geschwindigkeit: Je schneller der Scanner, desto produktiver vor allem bei großen Mengen.

Schnittstellen: USB ist heute Standard, aber auch WLAN-Scanner bieten mehr Flexibilität.

OCR-Funktion (Optische Zeichenerkennung): Ermöglicht das Umwandeln gescannter Texte in bearbeitbare Dateien.

Software: Eine intuitive und leistungsfähige Scanner-Software erleichtert die Bedienung erheblich.

Multifunktionalität: Wenn Sie auch drucken oder kopieren möchten, ist ein Multifunktionsgerät sinnvoll.

Portabilität: Für unterwegs sind handliche mobile Scanner attraktiv.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Achten Sie darauf, dass die gekaufte Leistung auch dem Preis entspricht.

Vor- und Nachteile von Scannern im Überblick

Scanner bieten zahlreiche Vorteile, aber auch einige Aspekte, die es zu beachten gilt.

Vorteile

Einfache Bedienung, besonders bei aktuellen Modellen mit intuitiver Software.

Vielfältige Einsatzgebiete: von simples Dokumentenscanning bis hin zu professioneller Fotodigitalisierung.

Digitale Archivierung spart Platz und erleichtert die Datenorganisation.

Multifunktionale Geräte bieten mehrere Funktionen in einem Gerät und sparen Platz.

Hohe Kompatibilität mit gängiger Software und Betriebssystemen.

Nachteile

Günstige Einsteigermodelle haben oft eine geringere Auflösung und schlechtere Farbtiefe.

Externe Flachbettscanner sind weniger portabel als Handscanner.

Multifunktionsgeräte können bei der Scanqualität gegenüber spezialisierten Geräten abfallen.

Manche Scanner benötigen eine Einarbeitungszeit, bis alle Funktionen bekannt sind.

Sehr hochauflösende Scanner oder Spezialgeräte können preislich erheblich höher liegen.

Scanner im Test: Welche Modelle und Typen schneiden am besten ab?

Vergleiche und individuellen Tests zeigen, dass Flachbettscanner im Bereich zwischen 100 und 400 Euro die beste Kombination aus Qualität, Auflösung und Bedienkomfort bieten. Für den Gelegenheitsgebrauch sind Multifunktionsgeräte ab rund 60 Euro eine attraktive Wahl.

Für Fotografen sind spezielle Fotoscanner mit hohen dpi-Werten und größerer Farbtiefe empfehlenswert. Portable Handscanner punkten besonders bei mobiler Dokumentenerfassung, bringen aber in der Regel eine geringere Qualität mit.

Beim Kauf empfiehlt es sich, auf vertrauenswürdige Testberichte und Erfahrungswerte zurückzugreifen, die neben der technischen Ausstattung auch die Zuverlässigkeit und Verarbeitung bewerten.

Innovationen und Trends bei Scannern: Was hat sich verändert?

Die Scannerindustrie entwickelt sich stetig weiter. Besonders bemerkenswerte Neuerungen umfassen:

Verbesserte Geschwindigkeit und höhere Auflösungen bei immer kompakteren Geräten.

WLAN- und Bluetooth-Schnittstellen erlauben das kabellose Scannen direkt zu PC, Smartphone oder Cloud.

Cloud-Integration: Einige Scanner ermöglichen das Speichern der Dokumente direkt in Diensten wie Google Drive oder Dropbox.

Automatische Dokumentenzuführung (ADF) und Duplex-Scan: Für das effiziente Scannen mehrseitiger Dokumente und beidseitiger Vorlagen.

Erweiterte Sicherheit durch Verschlüsselung beim Scannen vertraulicher Daten.

3D-Scannen wird zunehmend besser, auch wenn es bislang nur in Nischenbereich relevant ist.

Optimierte OCR-Software erlaubt die noch genauere Texterkennung und Bearbeitung.

Intelligente Scan-Apps und Software-Anbindung verbessern die Benutzerfreundlichkeit.

Hersteller im Überblick: Wer sind die führenden Scannerproduzenten?

Der Scanner-Markt wird von international bekannten Marken geprägt, die für Qualität und Innovation stehen. Dazu gehören Canon, HP, Epson, Brother und Fujitsu, die sowohl im preisgünstigen als auch im High-End-Segment für Scannerlösungen bieten.

Brands wie Agfa, Kodak und Minolta haben besondere Bedeutung im Bereich der Fotografie-Scanner. Hersteller wie Lexmark oder Acer sind für Multifunktionsdrucker mit Scanner bekannt.

Die breite Produktpalette und zahlreiche Features machen den Markt für Scanner vielfältig und wettbewerbsintensiv. Kunden profitieren von ständigen Weiterentwicklungen und einer relativ großen Auswahl am Markt.

Wo kaufe ich meinen Scanner: Online oder im Fachhandel?

Der Onlinehandel bietet den Vorteil eines umfassenden Sortiments, einfacher Preisvergleiche und meist günstiger Preise. Bewertungen, Testberichte und Nutzererfahrungen sind jederzeit einsehbar und helfen bei der Kaufentscheidung.

Zudem erfolgt die Lieferung bequem nach Hause oder ins Büro, was gerade bei sperrigen Geräten ein großer Vorteil sein kann.

Der Fachhandel bietet persönliche Beratung, ermöglicht das Ausprobieren von Geräten und unterstützt bei technischen Fragen. Für technisch weniger versierte Nutzer kann dies hilfreich sein.

Insgesamt ist der Kauf im Internet heute die populärere und oft günstigere Variante, wobei Fachhandel als Ergänzung für gezielte Beratung wertvoll bleibt.

Die Geschichte des Scanners: Vom Ursprung zur heutigen Massenware

Der erste digitale Scanner wurde 1957 von Russell Kirsch entwickelt – damals war das gescannte Bild ein Babyfoto seiner Familie. Die Erfindung markierte den Beginn der digitalen Bildverarbeitung und legte damit den Grundstein für die heutigen Scannergeräte.

Seitdem hat sich die Technologie rasant weiterentwickelt und Scanner haben sich zum Massenprodukt im IT-Bereich entwickelt, die den Alltag im Büro und Haushalt maßgeblich erleichtern.

Heutige Scanner sind aus dem modernen Datenmanagement nicht mehr wegzudenken und werden stetig weiter optimiert.

Preisgestaltung bei Scannern: Was kostet ein guter Scanner?

Das Preisspektrum bei Scannern ist sehr breit und hängt stark von Typ, Auflösung, Ausstattung und Hersteller ab.

Einsteiger-Flachbettscanner gibt es bereits ab etwa 60 Euro, häufig in Kombination mit Multifunktionsgeräten. Spezialisierte Fotoscanner kosten zwischen 200 und 400 Euro.

Hochleistungs-Flachbettscanner und Geräte für Großformate können mehrere tausend Euro kosten. Handscanner bewegen sich meist in einem Bereich von 100 bis 300 Euro.

Grundsätzlich gilt: Je höher die Anforderungen an Qualität und Funktionalität, desto höher der Preis.

Zubehör für Scanner: Was lohnt sich zu ergänzen?

Je nach Einsatzzweck kann spezielles Zubehör den Scanneralltag erleichtern:

Filmhalter und Adapter für das Digitalisieren von Dias und Negativen.

Reinigungsmaterialien zur Pflege der Scannerglasfläche.

Datenkabel (USB, Ethernet) oder WLAN-Kits für Verbindung und Netzwerkfähigkeit.

Aktuelle Software oder Updates für bessere Bildbearbeitung und OCR.

Externes Speichermedium oder USB-Sticks zur direkten Speicherung.

Papierformate, Scanner-Matten oder Anti-Rutsch-Füße für bessere Handhabung.

Gibt es Alternativen zu klassischen Scannern?

Für das Erfassen von Papierdokumenten sind Scanner nach wie vor die optimale Lösung. Allerdings können für spezielle Aufgaben auch moderne Smartphones mit entsprechender Scan-App eine Alternative sein.

Diese Apps ermöglichen das Abfotografieren von Dokumenten mit Nachbearbeitung, automatischer Kantenkorrektur und Texterkennung.

Für professionelle Ansprüche wird ein dedizierter Scanner jedoch weiterhin empfohlen. Andere digitale Erfassungsarten wie Kamera-Systeme oder 3D-Scanner zielen auf spezielle Einsatzbereiche ab.

Mit diesem umfangreichen Überblick und praktischen Tipps sind Sie bestens gerüstet, um den richtigen Scanner zu finden, der optimal zu Ihnen und Ihren Anforderungen passt. Die Investition in ein geeignetes Gerät zahlt sich durch Effizienz, Qualität der Digitalisierung und Komfort über Jahre aus. Nutzen Sie den Scanner als Türöffner für eine papierlose, digitale Arbeitswelt – ganz gleich, ob im Büro, Studio oder Zuhause.

Weitere Beiträge