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Ein Pizzaschieber ist das zentrale Werkzeug für alle, die zu Hause oder im professionellen Bereich Pizza backen möchten. Ob im Steinofen, auf dem Pizzastein im Backofen oder im Pizzaofen, der Pizzaschieber erleichtert das sichere und komfortable Handling der Pizza vor, während und nach dem Backvorgang. Dieser Ratgeber vermittelt Ihnen umfassendes Wissen über die unterschiedlichen Arten von Pizzaschiebern, deren Materialien, optimale Größen und Ausführungen sowie Tipps zur richtigen Handhabung und Pflege. Zudem erfahren Sie, was beim Kauf zu beachten ist, welche Hersteller besonders empfehlenswert sind und welche alternativen Hilfsmittel es für die Pizza-Handhabung gibt. Egal, ob Sie als Hobbybäcker erstmals einen Pizzaschieber kaufen oder als Profi auf der Suche nach dem perfekten Tool sind – hier finden Sie fundierte und aktuelle Informationen.
Was versteht man unter einem Pizzaschieber?
Ein Pizzaschieber, auch als Pizzaheber oder Pizzaschaufel bezeichnet, ist eine flache, schaufelähnliche Platte mit einem Griff, die zum Einlegen und Herausnehmen von Pizza aus Backöfen verwendet wird. Seine Form erinnert an eine flache Pfanne oder einen großen Spachtel, der es erlaubt, die Pizza sicher aufzunehmen und zu transportieren, ohne dass Teig oder Belag auseinanderfallen. Typischerweise wird ein Pizzaschieber zum Backen auf heißen Steinöfen oder Pizzasteinen verwendet, weil dadurch ein direkter Kontakt mit der heißen Oberfläche sowie der Ofenraum vermieden wird, was Verbrennungen verhindert und die Pizza sicher bewegt.
Wie funktioniert ein Pizzaschieber?
Das Funktionsprinzip eines Pizzaschiebers ist simpel, aber effektiv. Die rohe Pizza wird zunächst auf die flache Schaufel gelegt. Dann wird diese mit einem fließenden, kontrollierten Bewegung im Ofen auf den heißen Stein oder das Backblech geschoben. Für das Herausnehmen wird die Schaufel unter die fertige, gebackene Pizza geführt und samt Pizza wieder aus dem Ofen gezogen. Die flache Oberfläche sorgt dafür, dass die Pizza während des Vorgangs unterstützt wird und nicht verrutscht. Je nach Gestaltung des Schiebers ermöglicht der Griff außerdem einen sicheren Abstand zur Hitzequelle.
Wer benötigt einen Pizzaschieber?
Pizzaschieber sind sowohl bei professionellen Pizzabäckern in der Gastronomie als auch bei Privatanwendern beliebt. Besonders für Besitzer von Steinöfen oder Pizzasteinen ist ein Pizzaschieber unerlässlich. Er verhindert Verbrennungen beim Einlegen und Herausnehmen der Pizza und erleichtert das Handling enorm. Auch für den Einsatz in herkömmlichen Backöfen sind Pizzaschieber mit kürzeren Griffen empfehlenswert, um die Pizza präzise zu platzieren. Hobbybäcker, die regelmäßig Pizza mit authentischem Steinofencharakter backen möchten, profitieren ebenso vom Einsatz dieses Werkzeugs.
Arten von Pizzaschiebern: Materialien und Ausführungen
Die Auswahl des richtigen Pizzaschiebers hängt stark von den Materialvorlieben, Einsatzbereichen und ergonomischen Ansprüchen ab. Grundsätzlich lassen sich folgende Materialien unterscheiden:
Holz-Pizzaschieber
Holz ist das traditionelle Material für Pizzaschieber und überzeugt durch Natürlichkeit und gute Hitzedämmung. Holzbretter sind meist aus robustem, unbehandeltem Sperrholz, Buchenholz oder Birke gefertigt. Sie bieten eine angenehme Haptik, greifen die Pizza sanft und idealerweise verhindert unbehandeltes Holz, dass die Pizza anhaftet. Für Hobbybäcker zu Hause beliebt sind kurze Holzschieber, da sie im Backofen gut handhabbar sind. Ein Nachteil ist, dass Holz anfälliger für Feuchtigkeit und Risse ist und eine sorgfältige Pflege erfordert.
Edelstahl-Pizzaschieber
Edelstahl bietet hohe Stabilität, lange Lebensdauer und ist sehr hygienisch in der Reinigung, da er spülmaschinenfest ist. Die Oberfläche ist glatt, was das Gleiten der Pizza erleichtert. Allerdings können Edelstahlheber sich in der Nähe von heißen Backöfen stärker erhitzen, wenn der Griff nicht gut isoliert ist. Sie sind häufig leichter zu reinigen als Holz, wirken aber optisch und haptisch kälter. Edelstahlschieber sind oft in Profiküchen zu finden.
Aluminium-Pizzaschieber
Aluminium kombiniert Leichtigkeit mit einer ausreichenden Stabilität. Die Platten sind dünn, was ein besonders gutes Gefühl beim Ausschieben der Pizza ermöglicht. Allerdings ist Aluminium weniger widerstandsfähig gegen Verformungen als Edelstahl und kann sich ebenfalls bei starker Hitze erwärmen. Aluminiumhebler sind häufig preisgünstig und eignen sich gut für gelegentliches Backen.
Materialkombinationen und Sondermodelle
Manche Pizzaschieber kombinieren Holz mit Metallgriffen oder verfügen über klappbare Griffe für bessere Lagerung. Auch Varianten mit gelochten Schaufelflächen existieren, um Feuchtigkeit abzuleiten und das Gewicht zu reduzieren. Bei langen Griffen ist ergonomisches Design entscheidend für eine gute Handhabung, vor allem im professionellen Dauerbetrieb.
Kaufberatung: Kriterien für den idealen Pizzaschieber
Die Wahl des richtigen Pizzaschiebers hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Folgende Kriterien sollten bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden:
Größe und Form der Schaufel
Die Größe der Schaufel sollte der Größe der Pizza angepasst sein. Für typische 30 cm Pizzen sind Schaufeln mit einer Breite von etwa 30–35 cm und einer Länge von 30–40 cm gut geeignet. Kleinere Pizzen oder Snackpizzen benötigen entsprechend kleinere Schaufeln. Die Schaufelform ist meist rechteckig oder leicht abgerundet, damit die Pizza optimal gehalten wird.
Länge des Stiels
Beim Stiellänge kann zwischen kurzen Griffen für den heimischen Backofen (ca. 20–30 cm) und langen Griffen für Profi-Steinöfen (bis 90 cm) unterschieden werden. Je heißer der Ofen und je tiefer die Backkammer, desto länger sollte der Griff sein, um Verbrennungen zu vermeiden. Zu lange Griffe können jedoch unhandlich sein und sollten ergonomisch konstruiert sein, damit sie gut in der Hand liegen.
Gewicht und Materialstabilität
Ein zu schwerer Pizzaschieber kann auf Dauer anstrengend sein, besonders wenn regelmäßig gearbeitet wird. Holz ist meist leichter als Metall, dafür allerdings auch weniger robust bei unsachgemäßer Behandlung. Stabilität bedeutet auch, dass der Schieber nicht durchbiegt, wenn er belastet wird.
Hitzebeständigkeit und Sicherheit
Die Schaufel muss hohen Temperaturen widerstehen können, ohne sich zu verformen oder gesundheitsschädliche Stoffe abzugeben. Holz und Edelstahl schneiden hier meistens gut ab. Griffbereiche sollten isoliert oder aus Materialien mit geringem Wärmeleitvermögen sein, um Berührungsverletzungen zu verhindern.
Reinigung und Pflege
Holz benötigt spezielle Pflege mit Öl und sollte nicht in der Spülmaschine gereinigt werden. Metall-Schieber sind oft spülmaschinengeeignet und leichter hygienisch sauber zu halten, können aber bei unsachgemäßer Reinigung anlaufen. Eine glatte Oberfläche erleichtert zudem die Reinigung.
Empfohlene Pizzaschieber im Vergleich
Im Handel gibt es zahlreiche Pizzaschieber, die sich durch Material, Größe und Preis unterscheiden. Bewährte Modelle sind u.a. der Pimotti Pizzaschieber aus unbehandeltem Sperrholz, der mit hervorragender Verarbeitung und natürlichem Material punktet, sowie der Edelstahl-Pizzaschieber von Weber, der durch Robustheit und einfache Pflege bei Kunden überzeugt. Weitere Bestseller bieten gute Preis-Leistungs-Verhältnisse und erfüllen die wichtigsten Kriterien für den normalen Gebrauch zu Hause.
Vor- und Nachteile eines Pizzaschiebers
Vorteile
Ein Pizzaschieber ermöglicht das unkomplizierte Ein- und Herausnehmen der Pizza aus dem Ofen ohne Verbrennungsgefahr. Er sorgt für präzise Handhabung, verhindert das Auseinanderfallen des Belags und erleichtert die Arbeit erheblich. Der Einsatz ist hygienischer und eleganter als beispielsweise mit Pizzatellern oder -brettern.
Nachteile
Ein Pizzaschieber ersetzt keine Schneidehilfe, da das Schneiden auf der Platte die Oberfläche beschädigt und den Schieber unbrauchbar macht. Außerdem kann bei minderwertigen Materialien das Gewicht unangenehm oder die Oberfläche zu glatt/rutschig sein. Holz muss gepflegt werden, sonst besteht die Gefahr von Schimmel oder Rissen.
Aktuelle Entwicklungen und Trends bei Pizzaschiebern
Da es sich bei Pizzaschiebern um ein vergleichsweise simples Werkzeug handelt, sind nennenswerte Innovationen rar. Einige Hersteller experimentieren mit ergonomisch geformten Griffen, verbesserten Anti-Haft-Beschichtungen oder modernen Holzsorten mit erhöhter Haltbarkeit. Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung, weshalb immer mehr Anbieter umweltfreundliche Materialien und Produktionsverfahren nutzen. Komplett neue technische Features sind jedoch nicht zu erwarten, da die Grundfunktion hervorragend erfüllt wird.
Bekannte Hersteller von Pizzaschiebern
Einige der bekanntesten Marken im Bereich Pizzaschieber sind Pimotti, HOMEFAVOR und Zobel. Pimotti hat sich mit hochwertigen Holz-Pizzaschiebern einen Namen gemacht und wird vor allem von ambitionierten Hobbybäckern geschätzt. HOMEFAVOR und Zobel bieten ebenfalls eine breite Palette von Modellen aus Holz und Metall für verschiedenste Ansprüche. Weber ist mit seinem Edelstahl-Pizzaschieber ebenfalls eine verlässliche Wahl. Große Marken wie Ikea haben aktuell keine eigenen Pizzaschaufeln im Sortiment.
Wo sollte man einen Pizzaschieber kaufen?
Wer großen Wert auf Qualität und Passform legt, sollte sich den Pizzaschieber idealerweise im Fachhandel ansehen. Dort lässt sich die Haptik testen, und fachkundige Beratung ist möglich. Der Nachteil ist, dass die Auswahl meist eingeschränkter und die Preise höher sind als im Internet. Dort punkten große Online-Shops mit günstigen Preisen und meist schneller Verfügbarkeit. Dennoch lohnt es sich gerade bei hochwertigen Holzmodellen, vor Ort einen Kauf zu erwägen, um Fehlkäufe zu vermeiden.
Pizzaschieber selbst herstellen – eine DIY-Anleitung
Viele Heimwerker und Pizzaenthusiasten fertigen ihre Pizzaschieber selbst an. Am häufigsten wird dazu Birke-Fliegersperrholz in einer Dicke von max. 6,5 mm empfohlen, da es leicht, robust und lebensmittelecht ist. Die Herstellung erfordert grundlegende Schreinerkenntnisse: Zurechtschneiden der Schaufel, Abschleifen der Kanten für eine glatte Oberfläche und optionales Ölen mit lebensmittelechtem Öl. Online-Tutorials und Foren bieten zahlreiche Anleitungen und Design-Inspirationen. Selbstgemachte Pizzaschieber können individuell an eigene Bedürfnisse angepasst werden, allerdings sollte die Materialqualität beachtet werden, um die Langlebigkeit zu sichern.
Preisübersicht und Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Preisspanne für Pizzaschieber ist relativ groß. Einfache Modelle aus Aluminium oder Edelstahl sind bereits ab rund 10 Euro erhältlich. Hochwertigere, handgefertigte Holzschieber wie etwa von Pimotti bewegen sich zwischen 30 und 80 Euro. Der Preis wird durch Material, Größe, Verarbeitungsqualität und Hersteller bestimmt. Für gelegentliches Backen genügt oft ein günstiges Modell, wer regelmäßig und mit höherem Anspruch backt, sollte in bessere Qualität investieren, die sich durch Langlebigkeit und angenehme Handhabung bezahlt macht.
Zubehör und ergänzende Produkte zum Pizzaschieber
Der Pizzaschieber selbst ist Teil des Zubehörs für Pizzaofen und Pizzastein. Ein ergänzendes Zubehör können Reinigungsbürsten oder -schaber für die schnelle und schonende Pflege der Schaufel sein. Für Profis bieten sich zudem spezielle Aufbewahrungs- oder Schutzvorrichtungen an, um den Pizzaschieber nach der Nutzung sicher zu lagern. Außerdem sinnvoll sind hochwertige Pizzasteine, Backmatten und eine gute Pizzaschneide, um das Pizzaerlebnis zuhause zu perfektionieren.
Alternativen zum klassischen Pizzaschieber
Falls kein Pizzaschieber zur Hand ist, können Holzbrettchen, flache Backbleche oder dünne Pappstücke vorübergehend als Ersatz dienen. Diese Alternativen liegen jedoch nicht so gut unter der Pizza und sind weniger hitzebeständig. Auch bestehen bei Pappe Brandgefahren im heißen Ofen. Daher sind sie keine dauerhafte Lösung. Für das komfortable, sichere und professionelle Handling ist ein speziell angefertigter Pizzaschieber die beste Wahl.
Fazit: Der richtige Pizzaschieber – Ein unverzichtbares Backzubehör für Pizza-Liebhaber
Ein hochwertiger Pizzaschieber bietet sowohl Hobbybäckern als auch Profis zahlreiche Vorteile – von der einfachen Handhabung über die Sicherheit bis hin zu einer sauberen Pizzaentnahme aus heißen Öfen. Die Auswahl an Materialien und Größen ermöglicht eine optimale Anpassung an individuelle Bedürfnisse. Wer regelmäßig Steinofenpizza zubereitet oder das Backen zuhause perfektionieren möchte, sollte in ein qualitativ gutes Modell investieren. Ob Sie sich für einen traditionellen Holzschieber, einen robusten Edelstahlschieber oder eine leichte Aluminiumvariante entscheiden, hängt von den persönlichen Präferenzen ab. Mit dem richtigen Pizzaschieber gelingt das Backen der perfekten Pizza deutlich entspannter und sicherer – ein Must-Have in jeder Küche mit Pizzaofen oder Pizzastein.

