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Motorradhelme sind unverzichtbare Schutzausrüstungen für jeden Motorradfahrer und sorgen dafür, dass Kopfverletzungen beim Fahren oder im Falle eines Unfalls drastisch reduziert werden. Doch Motorradhelm ist nicht gleich Motorradhelm: Umfangreiche Kriterien spielen bei Auswahl, Passform, Sicherheit und Tragekomfort eine wichtige Rolle. Unser vollständiger Motorradhelm-Ratgeber vermittelt Ihnen alle wichtigen Informationen, die Sie benötigen, um die für Ihren Fahrstil und Einsatzzweck optimalen Helme zu finden. Dabei gehen wir sowohl auf technische Details, gesetzliche Vorgaben als auch auf praktische Tipps für den Kauf und die Pflege von Helmen ein. So können Sie sicher und komfortabel jede Motorradfahrt genießen – egal, ob als Einsteiger oder erfahrener Biker.
Was ist ein Motorradhelm? Funktion und Bedeutung
Grundlegende Definition: Wozu dient ein Motorradhelm?
Ein Motorradhelm ist eine speziell entwickelte Schutzausrüstung, die den Kopf des Fahrers beim Motorradfahren schützt. Die Hauptaufgabe eines Helms besteht darin, bei einem Unfall oder Sturz die Kopfverletzungen zu minimieren. Das entscheidende Prinzip dahinter ist die Aufnahme und Verteilung der Aufprallenergie, wodurch die Gewalt, die auf den Kopf wirkt, deutlich verringert wird. Gleichzeitig schützt ein Helm vor Wind, Wetter und Fremdkörpern, die das Sichtfeld oder den Komfort beeinträchtigen können.
Wie funktioniert ein Motorradhelm im Detail?
Ein Motorradhelm umfasst typischerweise eine harte Außenschale und eine innere Dämpfungsschicht aus stoßabsorbierendem Material wie EPS-Schaum (expandiertes Polystyrol). Die Außenschale verteilt und absorbiert die Krafteinwirkung eines Aufpralls, während der Innenschaum die Energie weiter reduziert, um den Aufprall auf den Kopf abzumildern. Moderne Helme beinhalten darüber hinaus oft eine Innenauskleidung, die für Passform und Komfort sorgt sowie Belüftungskanäle, die für Luftzirkulation sorgen und ein Überhitzen verhindern.
Relevanz des Motorradhelms im Fahralltag
Für wen ist ein Motorradhelm unerlässlich?
In Deutschland und vielen anderen Ländern herrscht Helmpflicht – jeder Motorradfahrer ist gesetzlich verpflichtet, einen geeigneten Helm zu tragen. Doch abgesehen vom gesetzlichen Aspekt ist der Helm der wichtigste Lebensretter bei einem Unfall. Kopfverletzungen sind die häufigste Todesursache bei Motorradunfällen, weshalb ein Helm unverzichtbar ist, um schwere Verletzungen oder den Tod zu vermeiden. Ob Straßenfahrer, Rennsportler oder Geländefahrer – jeder braucht einen passenden Motorradhelm, der auf die Nutzung abgestimmt ist.
Anwendungsbereiche von Motorradhelmen
Motorradhelme werden grundsätzlich in allen Fahrkontexten genutzt – von alltäglichen Straßenfahrten über lange Touren bis hin zu Rennsport und Offroad-Einsätzen. Während auf normalen Straßen Helme mit guten aerodynamischen und komfortorientierten Eigenschaften gefragt sind, müssen Geländefahrer auf widerstandsfähigere, gut belüftete und oft modularere Modelle setzen, die auch Schutz gegen Äste und Erdmatsch bieten.
Motorradhelm-Typen: Welche gibt es und welcher passt zu Ihnen?
Klassifizierung nach Einsatzgebieten
Die ersten wesentlichen Unterschiede bei Motorradhelmen liegen im Einsatzzweck. Für den Straßenverkehr werden überwiegend Integralhelme, Klapphelme (Jethelme mit Kinnteil), sogenannte Crosshelme oder Endurohelme verwendet. Integralhelme bieten die höchste Sicherheit, da sie den kompletten Kopf inklusive Kinnbereich schützen. Jethelme sind offen geschnitten und bieten weniger Schutz für das Gesicht, sind aber häufig luftiger und leichter. Crosshelme wiederum sind speziell fürs Gelände konzipiert mit erweitertem Kinnschutz und besonders guter Belüftung.
Unterschiede in Schutzklassen und Normen
Motorradhelme müssen verschiedenen Sicherheitsnormen entsprechen, die abhängig von Region und Einsatz variieren. In Europa gilt die ECE 22.05 oder die neuere ECE 22.06 Norm, die bestimmte Sicherheitsanforderungen prüft, wie Stoßdämpfung und Haltbarkeit. Daneben gibt es in den USA die DOT-Norm und Snell-Zertifizierungen, die teils strengere Tests durchführen. Dabei ist entscheidend, dass der Helm eine offizielle Zulassung besitzt und für die Geschwindigkeit bzw. Einsatzbedingungen zertifiziert ist.
Wichtige Anforderungen an einen guten Motorradhelm
Passform und Tragekomfort
Die Passform ist eines der wichtigsten Kriterien beim Helmkauf. Ein Helm muss eng anliegen, darf jedoch nicht drücken. Die Form des Helms soll zur Kopfform des Fahrers passen – da Kopfgrößen und -formen sehr individuell sind, bieten Hersteller oft unterschiedliche Innenpolster und verschiedene Schalenformen an. Zudem beeinflussen Polsterhöhe, Belüftungssystem und Innenmaterial den Tragekomfort, der gerade bei langen Fahrten entscheidend ist.
Sicherheit und Schutzklasse
Sehr wichtig ist die Auswahl eines Helms, der mindestens den gesetzlichen Sicherheitsanforderungen entspricht und idealerweise höhere Sicherheitsstandards erfüllt. Neben der Schutznorm geben weitere Features wie verstärkte Kinnpartien, Nackenschutz oder technische Zusatzinnovationen (beispielsweise MIPS – ein System zum Schutz vor Rotationskräften) zusätzlichen Schutz.
Materialien der Helmschale
Motorradhelme bestehen meist aus Fiberglas, Carbon, Polycarbonat oder Verbundstoffen. Carbonhelme sind dabei besonders leicht und stabil, aber auch kostenintensiver. Polycarbonathelme sind preiswerter, etwas schwerer und bieten dennoch guten Schutz.
Belüftung und Geräuschdämmung
Ein gutes Belüftungssystem verhindert Überhitzung im Helm und erhöht so den Komfort vor allem im Sommer. Gleichzeitig ist eine effektive Geräuschdämmung wichtig, um Windgeräusche auf ein verträgliches Maß zu senken und die Konzentration zu erhalten.
Vor- und Nachteile von Motorradhelmen
Vorteile
Der größte Vorteil eines Motorradhelms ist der Schutz vor schweren Kopfverletzungen beziehungsweise der Schutz des Lebens im Ernstfall. Darüber hinaus schützen Helme das Gesicht und die Augen vor Wind, Wetter, Schmutz, Insekten und Sonne. Moderne Helme bieten darüber hinaus Vernetzung, Kommunikationssysteme oder Sonnenblenden, die Komfort und Sicherheit weiter verbessern.
Nachteile
Ein häufiger Kritikpunkt ist die Wärmeentwicklung in Helmen bei hohen Außentemperaturen. Auch das etwas eingeschränkte Sichtfeld und die Einschränkung der Luftzirkulation können als Nachteile empfunden werden. Allerdings gleichen moderne Belüftungssysteme und hochwertige Materialien diese Probleme zunehmend aus. Zudem verursacht das Tragen bei längeren Fahrten manchmal ein Druckgefühl oder Gewichtsauswirkungen auf den Nacken.
Neuerungen und Innovationen bei Motorradhelmen
Die Motorradhelm-Industrie entwickelt sich permanent weiter und integriert modernste Technologien. So kommen Airbag-Helme mit integrierten Nackenstützen zunehmend auf den Markt, die bei Stürzen den Hals und Kopf besser schützen. Auch Elektrosysteme für Kommunikationsfunktionen, Head-up-Displays oder adaptive Belüftungssysteme sind auf dem Vormarsch. Leichtere Materialien wie Carbonverbundstoffe erhöhen die Sicherheit bei gleichzeitig reduziertem Gewicht. Außerdem gewinnen Sicherheitskonzepte wie MIPS oder andere Rotationsschutzsysteme an Bedeutung, die Kopfverletzungen durch Rotationskräfte reduzieren.
Bekannte Hersteller und Marken im Überblick
Führende Premium-Hersteller
Shark, HJC, Arai, Shoei und Schuberth zählen zu den Premium-Marken, die hervorragende Verarbeitung, umfangreiche Sicherheitsfeatures und innovative Technologien bieten. Ihre Helme sind insbesondere bei professionellen Fahrern und erfahrenen Bikern beliebt.
Preiswerte und Einstiegsmarken
Marken wie Soxon, Römer, Leopard oder Broken Head bedienen den preisbewussten Einsteigerbereich. Diese Helme bieten grundsoliden Schutz, wobei Qualität und Komfort meist nicht an das Premiumsegment heranreichen, aber für den normalen Straßenverkehr ausreichend sind.
Motorradhelm kaufen: Fachhandel vs. Internet
Kauf beim Fachhändler
Der stationäre Handel bietet die Möglichkeit, Helme direkt anzuprobieren, die Passform zu prüfen und sich persönlich beraten zu lassen. Allerdings sind dort meist nur begrenzte Modellvarianten und Größen verfügbar, und eine direkte Vergleichbarkeit ist eingeschränkt.
Kauf im Internet
Online-Shops bieten die größte Auswahl an Marken, Modellen und Varianten zu teils günstigeren Preisen. Durch Kundenrezensionen, Testsieger-Rankings und detaillierte Produktbeschreibungen lässt sich die Kaufentscheidung gut vorbereiten. Wichtig ist allerdings, die Rückgabebedingungen vor dem Kauf zu prüfen, da die Passform nicht vor Ort getestet werden kann.
Tipps zum Kauf und Nutzung von Motorradhelmen
Auf die richtige Größe achten
Messen Sie Ihren Kopfumfang genau und vergleichen Sie mit den Größentabellen der Hersteller. Probieren Sie den Helm möglichst mit der Helmliner-Kleidung an, die Sie auch tragen, um die korrekte Passform zu gewährleisten.
Wartung und Pflege
Bewahren Sie den Helm trocken auf und reinigen Sie ihn regelmäßig gemäß Herstellerangaben. Innenpolster sollten waschbar sein oder austauschbar. Die Belüftungsöffnungen dürfen nicht verstopft sein. Nach einem Sturz ist ein Helm grundsätzlich auszutauschen, da verborgene Schäden die Schutzfunktion beeinträchtigen können.
Zubehör, das Sicherheit und Komfort verbessert
Nackenstützen, Pinlock-Innenscheiben gegen Beschlagen, Helmlampen oder Smarthome-kompatible Kommunikationssysteme sind empfehlenswerte Ergänzungen. Auch visierseitige Sonnenschutzblenden erhöhen den Komfort.
Gesetzliche Vorschriften und Helmpflicht
In Deutschland besteht für alle Motorradfahrer Helmpflicht gemäß §21a der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung. Das Tragen eines helmtauglichen, zugelassenen Modells ist vorgeschrieben. Ohne Helm sind empfindliche Bußgelder und Strafen möglich. Über die Pflicht hinaus dient das Tragen vor allem dem Selbsterhalt – Kopfverletzungen verursachen die meisten schweren Unfälle und Todesfälle bei Zweiradfahrern.
Fazit: Sicherheit geht vor – der richtige Motorradhelm für Sie
Ein hochwertiger, gut sitzender Motorradhelm ist die wichtigste Ausrüstung für jeden Motorradfahrer und unverzichtbar für Ihre Sicherheit. Wählen Sie einen Helm, der perfekt zu Ihrem Fahrstil, der Kopfform und den persönlichen Ansprüchen an Komfort passt. Achten Sie auf geprüfte Sicherheitsnormen, Schutzfunktionen und moderne Features. Scheuen Sie sich nicht, verschiedene Modelle anzuprobieren und im besten Fall auch einen Fachhändler zu konsultieren. Nur so können Sie entspannt und zuverlässig geschützt jede Motorradfahrt genießen.
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Dieser umfangreiche Ratgeber unterstützt Sie dabei, qualifizierte Kaufentscheidungen zu treffen, informiert über alle wichtigen Helmartikel und Neuheiten und macht Sie fit in Sachen Motorradhelm – Ihre wichtigste Sicherheitsausrüstung auf zwei Rädern.

