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Katzen sind liebevolle und eigenständige Begleiter, deren Gesundheit maßgeblich von einer ausgewogenen und artgerechten Ernährung abhängt. Das richtige Katzenfutter spielt hierbei eine entscheidende Rolle, um das Wohlbefinden, die Vitalität und das lange Leben Ihres Stubentigers zu sichern. Im folgenden umfassenden Ratgeber erfahren Sie, welche Arten von Katzenfutter es gibt, worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt, welche Inhaltsstoffe wichtig sind und welche Besonderheiten Sie bei speziellen Bedürfnissen Ihrer Katze beachten sollten. Darüber hinaus liefern wir wichtige Informationen zu Herstellern, Einkaufstipps und aktuellen Trends in der Katzenfutterbranche.
Was ist Katzenfutter und welche Formen gibt es?
Katzenfutter bezeichnet speziell hergestellte Futtermittel, die alle wichtigen Nährstoffe enthalten, um Katzen bedarfsgerecht zu ernähren. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Hauptarten: Nassfutter und Trockenfutter. Nassfutter wird meist in Dosen, Portionsbeuteln oder Schälchen angeboten und besteht zu einem sehr hohen Anteil aus Feuchtigkeit sowie Fleisch und anderen tierischen Inhaltsstoffen. Trockenfutter hingegen enthält nur wenig Wasser, ist lange haltbar und hat meist eine knusprige Konsistenz. Beide Futterarten gibt es in zahlreichen Geschmacksrichtungen, beispielsweise mit Rind, Huhn, Wild, Ente oder Fisch. Die Wahl hängt von Geschmack, Verträglichkeit und individuellen Bedürfnissen ab.
Unterschiedliche Arten von Katzenfutter: Vom Kitten bis zur Seniorenkatze
Katzen befinden sich im Laufe ihres Lebens in unterschiedlichen Entwicklungs- und Gesundheitsphasen, die verschiedene Ernährungsbedürfnisse mit sich bringen. Daher gibt es speziell abgestimmte Futtersorten für verschiedene Altersgruppen und gesundheitliche Zustände:
Kittenfutter: Besonders protein- und energiehaltig zur Unterstützung von Wachstum und Entwicklung.
Erwachsenenfutter: Für Katzen ab etwa einem Jahr, ausgewogen und abgestimmt auf die Bedürfnisse erwachsener Tiere.
Seniorenfutter: Mit angepassten Nährstoffprofilen, weniger Kalorien und oft mit zusätzlichen Zutaten für die Gelenkgesundheit.
Futter für übergewichtige Katzen: Kalorienreduziert und sättigend, um gesundes Abnehmen zu unterstützen.
Diät- und Spezialfutter: Für Katzen mit spezifischen Krankheiten wie Niereninsuffizienz, Herzprobleme, Allergien oder nach Sterilisation/Kastration.
Diese Spezialfutter unterstützen die Gesundheit gezielt und können auf Empfehlung des Tierarztes eingesetzt werden.
Wichtigste Inhaltsstoffe und Nährstoffe im Katzenfutter
Eine artgerechte Katzenernährung zeichnet sich durch bestimmte Nährstoffschwerpunkte aus. Katzen sind obligate Karnivoren, das heißt, sie benötigen vor allem tierisches Eiweiß. Folgende Inhaltsstoffe sollten im Fokus stehen:
Tierisches Protein: Hochwertiges Muskelfleisch und Innereien sind essenziell. Ein Fleischanteil von mindestens 70 % wird empfohlen, wobei tierische Nebenerzeugnisse (z. B. Haut, Federn, Hufe) nur in kleinen Mengen vorkommen sollten.
Taurin: Eine essentielle Aminosäure, die Katzen nicht selbst produzieren können und die für Herz und Augen unverzichtbar ist.
Fette: Gesunde Fette liefern Energie und unterstützen Haut und Fell.
Vitamine und Mineralstoffe: Sie sorgen für ein ausgeglichenes Immunsystem und gesunden Stoffwechsel.
Feuchtigkeit: Besonders im Nassfutter wichtig, um die Nieren zu entlasten und die Flüssigkeitsaufnahme sicherzustellen.
Getreide: Während einige Hersteller Getreide in ihren Rezepturen nutzen, ist es biologisch nicht zwingend notwendig, da Katzen keine Stärkeverdauerer sind. Hochwertige Futtersorten verzichten auf Getreide oder verwenden es nur in geringen Mengen.
Zusatzstoffe und Konservierungsmittel sollten möglichst natürlich und sparsam eingesetzt werden.
Vorteile und Nachteile von Nass- und Trockenfutter
Bei der Frage „Nass- oder Trockenfutter?“ sind Vor- und Nachteile beider Varianten abzuwägen. Häufig empfiehlt sich eine Kombination aus beidem, um die Vorteile auszunutzen.
Trockenfutter für Katzen
Vorteile:
Hohe Energiedichte, ideal für aktive Katzen.
Trockene Kroketten können durch Kauvorgang die Zahnhygiene unterstützen.
Länger lagerbar und einfach zu portionieren.
Nachteil:
Erfordert eine ausreichende Wasseraufnahme durch die Katze.
Ist schwerer verdaulich als Nassfutter.
Nicht optimal für Katzen mit Übergewicht oder Nierenerkrankungen.
Kann bei mangelnder Flüssigkeitsaufnahme Nierenprobleme begünstigen.
Nassfutter für Katzen
Vorteile:
Höherer Feuchtigkeitsgehalt, unterstützt die Harnwegs- und Nierengesundheit.
Leicht verdaulich und gut geeignet für Katzen mit Magen-Darm-Beschwerden.
Ideal für Katzen mit Übergewicht, da es sättigt und dabei kalorienärmer ist.
Gut für Katzen mit Zahnproblemen oder älteren Tieren.
Nachteil:
Schnell verderblich, bedarf der Kühlung nach Öffnen.
Zieht Insekten oder andere Schädlinge an, wenn nicht richtig gelagert.
Ist meist etwas teurer als Trockenfutter.
Worauf sollte man beim Kauf von Katzenfutter achten?
Der Kauf von Katzenfutter will gut überlegt sein, denn nicht jede Sorte hält, was sie verspricht. Folgende Punkte geben Orientierung:
Transparenz der Hersteller — achten Sie auf klare und vollständige Deklarationen der Inhaltsstoffe.
Fleischanteil: Bevorzugen Sie Futtersorten mit hohem Fleischanteil und ohne billige Schlachtabfälle.
Taurin: Es sollte in jedem Katzenfutter als essentielle Aminosäure enthalten sein.
Keine oder wenige Getreidefüllstoffe, wenn möglich Getreidefrei.
Vermeiden Sie Futter mit vielen künstlichen Zusatzstoffen oder fragwürdigen Konservierungsmitteln.
Achten Sie auf Futter, das auf die Lebensphase und mögliche Erkrankungen Ihrer Katze abgestimmt ist.
Orientieren Sie sich an Empfehlungen von Tierärzten oder zertifizierten Experten.
Hinweis: Bei Erkrankungen wie Niereninsuffizienz oder Allergien sollten Sie stets den Tierarzt konsultieren und ein Spezialfutter verwenden.
Neuigkeiten und rechtliche Vorgaben im Bereich Katzenfutter
In den letzten Jahren haben sich die gesetzlichen Anforderungen an Hersteller für Katzenfutter verschärft. Seit August 2011 gilt eine verschärfte Kennzeichnungspflicht, die Verbrauchern mehr Transparenz ermöglichen soll. Verpackungen müssen neben der empfohlenen Fütterungsmenge auch den Einsatzzweck, Gehalte an Nährstoffen und die Rückverfolgbarkeit der Zutaten angeben. Diese Pflichtangaben werden von den jeweiligen Bundesländern überwacht.
Zudem gibt es eine kostenlose Hersteller-Hotline, die Auskunft über Produktbestandteile und Einsatzbereiche gibt. Werbung darf keine irreführenden Heilversprechen oder den Eindruck eines Arzneimittels erwecken. Ausnahmen gelten nur für von Tierärzten empfohlene Diätfuttermittel, die zur Therapie bestimmter Krankheiten beitragen.
Diese Regelungen sorgen für mehr Verbrauchersicherheit und erleichtern eine fundierte Kaufentscheidung.
Bekannte Hersteller und Marken von Katzenfutter
Der Markt bietet eine Vielzahl von Katzenfuttermarken mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Qualitäten. Zu den bekanntesten gehören:
Animonda, Applaws, Bozita, Dehner Best Nature, Felix, Happy Cat, Hills, Iams, Josera, Pets Deli, Purina, Royal Canin, Sanabelle, Terra Faelis, Terra Pura, Wahre Liebe, Wildcat, Leonardo, Mera, Sheba, Escapure, Yarrah, Vet-Concept, Whiskas, Kitekat, Brekkies, Gourmet Gold, Select Gold, One und Multifit.
Darunter haben sich besonders Sheba, Kitekat, Brekkies, Felix und Multifit als marktführende Marken etabliert. Sie bieten oft ein breites Sortiment von günstigen bis zu Premiumprodukten. Verbraucher sollten allerdings nicht nur auf den Markennamen achten, sondern stets die Zusammensetzung der Produkte kritisch prüfen.
Wo ist Katzenfutter am besten zu kaufen?
Katzenfutter kaufen Sie am besten in Fachgeschäften, wie beispielsweise bei Fressnapf oder anderen spezialisierten Tierhandlungen. Diese bieten kompetente Beratung durch geschultes Personal, das auf individuelle Bedürfnisse eingehen kann. Besonders wichtig ist diese Unterstützung, wenn Ihre Katze gesundheitliche Besonderheiten hat oder Sie ein spezialisiertes Futter benötigen.
Online-Shops bieten eine große Auswahl und oft günstigere Preise durch Großbestellungen. Zudem finden Sie dort Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Katzenbesitzer, die bei der Produktauswahl helfen.
Vertrauenswürdige Informationsquellen wie Stiftung Warentest oder unabhängige Fachportale geben hilfreiche Kaufempfehlungen, die Sie bei Ihrer Wahl unterstützen.
Die Geschichte des Katzenfutters – Ein kurzer Überblick
Die Entwicklung von Katzenfutter ist eng verbunden mit der steigenden Beliebtheit von Katzen als Haustiere im letzten Jahrhundert. Mitte des 19. Jahrhunderts begann der englische Chemiker James Spratt mit der Produktion von “Katzenkuchen”, den ersten Fertigfuttermitteln für Katzen. 1958 setzte die Firma Mars mit der Einführung der Marke Whiskas einen Meilenstein im Bereich der Dosennahrung.
In den 1970er Jahren kamen dann therapeutische Futtermittel von Herstellern wie Hills auf den Markt, speziell entwickelt zur Vorbeugung oder Behandlung von ernährungsbedingten Krankheiten. Mit der Zeit folgten verschiedene Sorten, darunter Hochleistungs-Trockenfutter, Diätkost und getreidefreie Varianten, die sich in Qualität und Zusammensetzung stetig weiterentwickelt haben.
Heute bilden wissenschaftliche Erkenntnisse zur Katzenernährung die Grundlage für moderne Katzenfutter, die auf die besonderen Bedürfnisse der Tiere eingehen und so zur Steigerung ihrer Lebensqualität beitragen.
Tipps für eine gesunde und nachhaltige Katzenfütterung
Eine ideale Ernährung ist die Basis für ein gesundes Katzenleben. Beachten Sie deshalb folgende Empfehlungen:
Geben Sie Ihrer Katze abwechslungsreiche Kost aus hochwertigen Zutaten.
Achten Sie auf ein realistisches Verhältnis von Nass- und Trockenfutter, um Flüssigkeitsaufnahme zu fördern und Zahngesundheit zu unterstützen.
Füttern Sie alters- und gesundheitsgerecht, passen Sie Futtermengen und Zusammensetzung an.
Beachten Sie besondere Bedürfnisse bei Krankheiten in Absprache mit dem Tierarzt.
Vermeiden Sie zuckerhaltige Snacks und menschliche Lebensmittel, die schädlich sein können.
Lagern Sie Futter hygienisch, um Verderb und Verunreinigungen zu vermeiden.
Beobachten Sie Ihre Katze aufmerksam bezüglich ihrer Fressgewohnheiten und ihres Wohlbefindens.
Auf diese Weise fördern Sie die Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude Ihres Vierbeiners langfristig.
Fazit
Das richtige Katzenfutter ist ein wesentlicher Faktor für das Wohlbefinden und die Gesundheit Ihrer Katze. Eine bewusste Wahl unter Berücksichtigung des Alters, des Gesundheitszustandes und der individuellen Vorlieben Ihres Tieres ist entscheidend. Achten Sie auf hochwertige Inhaltsstoffe, insbesondere auf einen hohen Anteil an tierischem Protein und Taurin, und wägen Sie die Vor- und Nachteile von Nass- und Trockenfutter sorgfältig ab. Nutzen Sie professionelle Beratung, vergleichen Sie Produkte kritisch und bleiben Sie über aktuelle Herstellervorgaben und Studien informiert. Nur so gewährleisten Sie eine artgerechte, ausgewogene Ernährung, die Ihrem Stubentiger ein langes, vitales Katzenleben ermöglicht.

