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Nagergehege und Volieren für Kleintiere richtig auswählen und einrichten

by Deine-Kaufberatung.de

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Zuletzt aktualisiert am 15. April 2025 um 13:16 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Eine artgerechte Unterbringung ist die Grundlage für das Wohlbefinden von Nagern und Kleintieren. Nagervolieren bieten aufgrund ihrer Größe und Vielschichtigkeit ideale Bedingungen für die Haltung von Tieren wie Chinchillas, Degus, Ratten, Hörnchen oder Mäusen. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie, wie Sie das passende Nagervoliere auswählen, auf welche Bauweisen und Materialien Sie achten sollten, welche Anforderungen ein hochwertiges Gehege erfüllen muss und wie Sie es optimal einrichten. Zudem erhalten Sie wertvolle Empfehlungen zum Zubehör, zur Pflege und zu Alternativen, um die Lebensqualität Ihrer kleinen Mitbewohner nachhaltig zu steigern.

Was versteht man unter einer Nagervoliere?

Eine Nagervoliere ist ein speziell für Nagetiere konzipierter, großzügiger Käfig, der sich durch mehrere Ebenen und Etagen auszeichnet. Diese Etagen sind häufig durch Rampen, Leitern oder Hängebrücken verbunden, wodurch den Tieren abwechslungsreiche Bewegungs- und Klettermöglichkeiten geboten werden. Durch diese vertikale Gestaltung wird der Lebensraum erheblich erweitert und den Bedürfnissen der aktiven Tiere besser entsprochen als bei herkömmlichen Käfigen.

Neben der Größe ist auch die Mobilität ein Merkmal mancher Nagervolieren: Einige Modelle verfügen über Rollen, sodass die Voliere leicht verschoben und gereinigt werden kann. Ziel ist es, den Nagern ein sicheres, komfortables und abwechslungsreiches Zuhause zu bieten, in dem sie sich sowohl körperlich als auch geistig entfalten können.

Wesentliche Vorteile von Nagervolieren gegenüber herkömmlichen Käfigen

Eine Nagervoliere bietet im Vergleich zu herkömmlichen Käfigen viele Vorteile:

Durch die mehrstöckige Bauweise wird den Tieren mehr Platz und Bewegungsfreiheit geboten, was für ihre Gesundheit unerlässlich ist.

Die erhöhte Komplexität der Etagen fördert das natürliche Klettern und Erforschen und ist somit eine Bereicherung für die Beschäftigung und Stressabbau.

Die Verwendung robuster und qualitativ hochwertiger Materialien sorgt für Langlebigkeit und Sicherheit.

Die Ausstattungsmöglichkeiten sind vielseitig: Verstecke, Spielzeug, Laufräder und Verbindungsbrücken lassen sich individuell integrieren, passend zur Tierart und Gruppenzusammensetzung.

Im Idealfall sind Nagervolieren leicht zu reinigen, was einen hygienischen Wohnraum sicherstellt und Krankheiten vorbeugt.

Verschiedene Arten und Materialien von Nagervolieren

Die Auswahl der Bauweise und des Materials prägt die Funktionalität, Optik und Langlebigkeit der Nagervoliere maßgeblich. Grundsätzlich werden folgende Varianten unterschieden:

Holz-Nagervolieren

Holzvolieren bieten eine natürliche Optik und sind insbesondere bei Tierhaltern beliebt, die Wert auf ein wohnliches Design legen. Das Holz sollte jedoch speziell behandelt oder mit ungiftigen Schutzmitteln versehen sein, da Nager gerne nagen. Qualitätshölzer wie Birkensperrholz oder unbehandeltes Massivholz sind empfehlenswert. Nachteil kann sein, dass Holz Feuchtigkeit aufnimmt, was die Reinigung erschwert und Schimmel begünstigen kann, wenn nicht regelmäßig gepflegt wird.

Metall-Nagervolieren

Metallvolieren beispielsweise aus pulverbeschichtetem Stahl oder Aluminium sind robust, langlebig und einfach zu reinigen. Sie sind besonders kratz- und nagfest. Wichtig ist, dass die Gitterstäbe eine geeignete Maschenweite aufweisen, um Entkommen oder Verletzungen zu verhindern. Pulverbeschichtete Metallvolieren haben auch den Vorteil, dass sie weniger korrodieren. Aufgrund ihrer Stabilität sind sie häufig bei größeren Nagergruppen oder für besonders aktive Arten erste Wahl.

Kunststoff-Nagervolieren

Volieren aus Kunststoff sind leichter und oft günstiger. Sie lassen sich gut reinigen und sind meist mit Metallgittern kombiniert. Allerdings ist die Lebensdauer meist niedriger als bei Holz- oder Metallvolieren. Kunststoff kann durch Nagen beschädigt werden, sodass das Material gut ausgewählt werden sollte.

Kombinierte Bauarten

Oft werden Elemente aus Holz, Metall und Kunststoff kombiniert, um sowohl optisch ansprechende als auch funktionale Gehege zu schaffen. So können zum Beispiel Holzelemente als Verstecke dienen, während der Grundrahmen und die Gitter aus Metall bestehen.

Die richtige Größe und Ausstattung einer Nagervoliere

Die Größe der Nagervoliere sollte sich nach der Tierart und Anzahl der Tiere richten. Je mehr Platz, desto artgerechter lässt sich die Haltung gestalten. Einige grundlegende Richtwerte:

Für kleinere Nager wie Mäuse oder junge Ratten sollten mindestens 100 x 50 x 50 cm Grundfläche eingeplant werden.

Für erwachsene Ratten, Degus oder Chinchillas empfiehlt sich eine Volierengröße von mindestens 120 x 60 x 80 cm, besser noch größer.

Gruppenhaltung erfordert deutlich mehr Raum, um Rangkämpfe zu vermeiden.

Die Voliere muss so gestaltet sein, dass ausreichend Möglichkeiten zum Klettern, Verstecken und Spielen vorhanden sind. Verbindende Rampen oder Leitern aus Holz oder Naturmaterialien sind ideal, da sie auch der Krallen- und Zahnpflege der Tiere dienen.

Die Etagen sollten sicher angebracht sein und den Belastungen aus dem aktiven Nagertreiben Stand halten.

Die Tür(en) sollten groß genug sein, damit Innenzubehör bequem gereinigt oder ergänzt werden kann.

Wichtige Ausstattungsgegenstände für Nagervolieren

Futternäpfe und Trinkflaschen aus hochwertigem Material (Keramik oder robustes Plastik) sind Pflicht.

Kletter- und Beschäftigungsmaterialien wie Leitern, Hängematten, Holzbrücken, Laufräder und Spielzeug fördern die Bewegungsfreude und geistige Aktivität.

Verstecke und Rückzugsmöglichkeiten aus Holz oder Naturfasern bieten Schutz und Sicherheit.

Nagerspieß oder Mahlsteine helfen der Zahnabnutzung.

Eine Bodenschale, die mit geeignetem Einstreu gefüllt wird und herausnehmbar ist, erleichtert die Reinigung.

Geeignete Beleuchtung, Tageslicht und Luftzirkulation sollten gewährleistet sein.

Tipps zum Kauf: Worauf sollten Sie achten?

Beim Kauf einer Nagervoliere gilt es, neben Größe und Stabilität, auch folgende Punkte zu berücksichtigen:

Materialqualität und Verarbeitung: Das Gehege muss frei von scharfen Kanten und giftigen Materialien sein.

Nägel, Schrauben oder Verbindungen sollten sicher und tiergerecht ausgeführt sein.

Maschenweite: Für kleine Nager muss die Gitterabstand eng genug sein, um Ausbruch zu verhindern, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Einfache Reinigung: Die Voliere sollte gut zugänglich sein, idealerweise mit herausnehmbarer Bodenschale und leicht zu öffnenden Türen.

Beweglichkeit: Rollen unter der Voliere erleichtern das Putzen und Umstellen.

Modularität: Die Möglichkeit, die Voliere durch Module zu erweitern oder umzubauen, ist vorteilhaft.

Sicherheitsaspekte: Abstand der Gitterstäbe, keine leicht entfernbaren Teile, Vermeidung von Verletzungsfallen.

Für Käufer ist es sinnvoll, Erfahrungsberichte und Tests zu vergleichen. Online finden sich unabhängige Nagervoliere-Tests, die Vor- und Nachteile einzelner Modelle genau evaluieren.

Die beliebtesten Hersteller und Marken

Im Markt für Nagervolieren wurden einige Hersteller als besonders zuverlässig bekannt. Dazu zählen:

Montana: Bekannt für hochwertige Holzvolieren mit großem Augenmerk auf Design, Stabilität und Funktion.

Silvio Design: Bietet vielfältige Nagervoliere mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und vielen Zubehöroptionen.

PETGARD: Spezialist für Metallvolieren mit funktionalem Aufbau und einfacher Reinigung.

Yaheetech, Wagner Caches, Andys Volierenbau: Diese Marken bieten ebenfalls ansprechende Modelle mit unterschiedlichen Preispunkten und Ausstattungen.

Eine Kombination aus verlässlichen Herstellerangaben, Kundenrezensionen und Expertenmeinungen hilft, eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen.

Detaillierte Pflege- und Reinigungshinweise

Eine regelmäßige Reinigung der Nagervoliere ist entscheidend, um Hygieneprobleme und Krankheiten zu vermeiden. Dabei gilt:

Mindestens einmal pro Woche sollten Einstreu und Verschmutzungen entfernt werden.

Bodenschale und Futternäpfe täglich säubern.

Bei Holzvolieren empfiehlt sich eine schonende Reinigung mit mildem Wasser und umweltfreundlichen Reinigungsmitteln, um Schadstoffe zu vermeiden.

Metall- und Kunststoffvolieren können oftmals auch mit desinfizierenden Mitteln behandelt werden, achten Sie jedoch auf verträgliche Substanzen.

Spielzeug und Einrichtungsgegenstände sollten regelmäßig kontrolliert und bei Verschleiß ausgetauscht werden.

Individuelle Bedürfnisse der Tierarten sind zu beachten (z. B. Chinchillas benötigen besonders saubere Einstreu, um Hautprobleme zu vermeiden).

Sicherheits- und Gestaltungstipps für ein artgerechtes Zuhause

Neben der Größe und Robustheit steht auch die sichere Gestaltung im Mittelpunkt:

Es dürfen keine scharfkantigen Metallteile oder spitze Schrauben offen liegen.

Die Maschenweite muss so gewählt sein, dass keine Pfoten eingeklemmt werden können.

Zu glatter Untergrund sollte vermieden werden, um das Abrutschen zu verhindern.

Vielseitige Klettermöglichkeiten mit unterschiedlichen Materialien (z. B. Sisalseil, Holz, Naturfasern) bieten nicht nur Bewegung, sondern auch Anreize zur Beschäftigung.

Natürliche Elemente wie Äste oder Steine fördern das natürliche Verhalten.

Beleuchtung und Temperatur sollten artgerecht gestaltet sein.

Eine Luftzirkulation ohne Zugluft ist wichtig, um die Gesundheit zu erhalten.

Praktische Alternativen zur Nagervoliere

Nicht immer ist eine Nagervoliere die einzige oder beste Lösung. Folgende Alternativen sind möglich:

Selbstgebaute Gehege: Individuell anpassbar, benötigen aber handwerkliches Geschick und planvolle Ausführung.

Klappbare Nagergehege: Ausgestattet mit Netzen und klappbaren Seiten für flexiblen Einsatz, ideal für Freiläufe im Haus oder Garten.

Freiläufe oder Zimmergehege: Hierbei wird ein Raum oder eine Fläche nagerfreundlich gestaltet und durch Gitter und Sicherungen begrenzt.

Open-Air-Gehege: Für wetterfeste Arten kann ein Außengehege mit Sonnendach und Wetterschutz errichtet werden.

Jede Alternative muss hinsichtlich Sicherheit, Hygiene und artgerechter Gestaltung sorgfältig geprüft werden.

Fazit und Kaufempfehlung

Die Investition in eine hochwertige Nagervoliere ist ein Beitrag zu einem glücklichen und gesunden Leben Ihres Nagers. Aufgrund der Vielseitigkeit, Sicherheit und des Artenschutzes sind Volieren mit mehreren Etagen und aus robusten Materialien besonders zu empfehlen. Achten Sie beim Kauf auf eine geeignete Größe, einfache Reinigungsmöglichkeiten und eine sichere Konstruktion ohne Schadstoffe oder Verletzungsgefahr. Ergänzend sollte das Gehege mit naturnahem Zubehör ausgestattet werden, um den Tieren artgerechte Beschäftigung und Rückzug zu bieten. Durch regelmäßige Reinigung und Pflege bleibt die Nagervoliere ein hygienischer und komfortabler Lebensraum. Sollten Sie eine individuelle Lösung präferieren, können selbstgebaute Gehege oder mobile Freiläufe ebenfalls eine gute Alternative darstellen.

Für Interessierte lohnt sich ein Blick auf bewährte Marken und das Lesen von aktuellen Nagervoliere-Tests, um die passende Voliere für Ihre Bedürfnisse zu finden. So schaffen Sie eine gesunde Umgebung, in der Ihre kleinen Freunde langfristig gedeihen können.

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