Home Elektronik Der umfassende Ratgeber für die Wahl des passenden Monitors – wichtige Kriterien und Empfehlungen

Der umfassende Ratgeber für die Wahl des passenden Monitors – wichtige Kriterien und Empfehlungen

by Deine-Kaufberatung.de

Lesezeit: 7 Minuten

Empfehlung
BenQ GW2490E 24 Zoll Gaming Monitor, 100Hz, 1920x1080p, IPS, Eye-Care, integrierte Lautsprecher, Wandhalterung, Thin Bezel, Smarte Helligkeitsanpassung, HDMI, DisplayPort
Philips 24E1N1100A - 24 Zoll Full HD Monitor, eingeb. Lautsprecher, 1 ms Reaktionszeit (1920x1080, 100 Hz, VGA, HDMI 1.4) schwarz
Leistungstipp
Samsung S36GD Essential Curved Monitor 27 Zoll, PC-Bildschirm mit VA-Panel, Full HD-Auflösung, 4 ms Reaktionszeit, Bildwiederholrate 100 Hz, Eco Saving Plus, Flicker Free, Schwarz, S27D366GAU
Acer Nitro KG272S3 Gaming Monitor 27 Zoll (69 cm Bildschirm) Full HD, 180Hz, bis zu 0.5ms (GTG), 2xHDMI 2.0, DP 1.2, FreeSync Premium, Schwarz, ‎UM.HX2EE.301
ASUS Eye Care VY249HGR - 24 Zoll Full HD Monitor - 120 Hz, 1ms MPRT, AdaptiveSync, GameFast Input - IPS Panel, Vesa 100x100, 16:9, 1920x1080, D-Sub, HDMI
LinkBenQ GW2490E 24 Zoll Gaming Monitor, 100Hz, 1920x1080p, IPS, Eye-Care, inte*Philips 24E1N1100A - 24 Zoll Full HD Monitor, eingeb. Lautsprecher, 1 ms Re*Samsung S36GD Essential Curved Monitor 27 Zoll, PC-Bildschirm mit VA-Panel,*Acer Nitro KG272S3 Gaming Monitor 27 Zoll (69 cm Bildschirm) Full HD, 180Hz*ASUS Eye Care VY249HGR - 24 Zoll Full HD Monitor - 120 Hz, 1ms MPRT, Adapti*
HerstellerBenQPhilipsSamsungAcerASUS
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Zuletzt aktualisiert am 15. April 2025 um 13:39 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Ein Monitor ist für viele Nutzer heutzutage das zentrale Ausgabegerät für ihren Computer – sei es im Büro, Homeoffice, beim Gaming oder bei professionellen Aufgaben wie Bildbearbeitung und Design. Die Vielfalt an Modellen auf dem Markt ist enorm, und die Frage, welcher Monitor wirklich passend ist, stellt viele vor eine Herausforderung. Mit diesem umfassenden Ratgeber erhalten Sie fundierte Informationen zu den wichtigsten Kaufkriterien wie Paneltypen, Bildschirmgröße, Auflösung, Bildwiederholfrequenz und weiteren Funktionen. So optimieren Sie Ihre Kaufentscheidung und finden den Monitor, der optimal zu Ihren individuellen Anforderungen passt.

Grundlagen: Was ist ein Monitor und wie funktioniert er?

Der Monitor ist ein Anzeigegerät, das die Bildsignale vom Computer verarbeitet und für das menschliche Auge sichtbar macht. Ursprünglich basierten Computerbildschirme auf Röhrentechnik (Kathodenstrahlröhren), die heute durch fortschrittliche Flachbildschirmtechnologien ersetzt wurden. Moderne Monitore verwenden vor allem LCD-Displays mit verschiedenen Paneltypen. Das Signal stammt meist von der Grafikkarte Ihres Rechners, welche das visuelle Output in Bilddaten für den Monitor umwandelt.

Paneltypen: Die Technologie hinter dem Bild

Die Wahl des richtigen Panels ist entscheidend für Bildqualität, Farbtreue, Reaktionszeit und Blickwinkelstabilität. Grundsätzlich gibt es drei gängige Paneltypen auf dem Markt:

TN-Panel – Das schnelle Display für Gamer

Twisted-Nematic-Panels (TN) zeichnen sich durch sehr kurze Reaktionszeiten von meist 1 ms bis 5 ms aus. Dies macht sie besonders attraktiv für Gaming, bei denen schnelle Bildwechsel entscheidend sind. Die Nachteile von TN-Panels sind eine eingeschränkte Farbtreue und eine verhältnismäßig geringe Blickwinkelstabilität. Wird der Bildschirm aus einem schrägen Winkel betrachtet, verfälscht sich das Bild in Helligkeit und Farbe. Aufgrund der günstigen Produktion sind TN-Displays oft in preiswerten Monitoren verbaut und dominieren die Einstiegsklasse.

IPS-Panel – Für hohe Farbgenauigkeit und Blickwinkelstabilität

In-Plane Switching (IPS) Panels bieten ein deutlich besseres Bild mit satteren Farben und breiteren Blickwinkeln (typischerweise bis zu 178° horizontal und vertikal), was sie ideal für Office-Arbeiten, Multimedia und Bildbearbeitung macht. Die Reaktionszeiten sind in den letzten Jahren deutlich verbessert worden und liegen oft bei rund 4 ms. IPS-Displays sind etwas teurer als TN-Panels, bieten dafür aber deutlich mehr Bildqualität und werden deshalb immer häufiger eingesetzt – auch beim Gaming.

MVA-Panel – Höchster Kontrast für professionelle Anwendungen

Multidomain Vertical Alignment (MVA) Paneltechnologie liefert hervorragenden Kontrast und tiefes Schwarz. Sie erreichen oft bessere Farbtiefen und Farbraumabdeckung als IPS. Gegenüber den beiden anderen sind MVA-Panels meist langsamer in der Reaktionszeit, weshalb sie für Gaming weniger geeignet sind. Sie eignen sich besonders für grafisch anspruchsvolle Tätigkeiten wie Fotobearbeitung, Medienproduktion und das Betrachten von Filmen bei guten Lichtverhältnissen.

Weiterentwickelte Paneltechnologien: PLS und PVA

Hersteller wie Samsung haben die Standards IPS und MVA weiterentwickelt, um Vorteile verschiedener Panels zu kombinieren. PLS (Plane to Line Switching) ist eine verbesserte Form des IPS, die gleiche hohe Farbgenauigkeit, aber mit etwas besserer Helligkeit und Blickwinkelstabilität bietet. PVA (Patterned Vertical Alignment) ähnelt MVA und verbessert besonders den Kontrast. Anwender profitieren von diesen Technologieverbesserungen mit noch besseren Bildqualitätseigenschaften.

Die wichtigsten Kaufkriterien im Detail

Bildschirmgröße: Vom kompakten Zweitmonitor bis zu großformatigen Displays

Die Größe eines Monitors wird typischerweise in Zoll (Zoll = 2,54 cm) gemessen, konkret als Diagonale der sichtbaren Bildfläche. Am häufigsten findet man Monitorgrößen zwischen 24 und 27 Zoll, was einer Bilddiagonale von etwa 61 bis 69 Zentimetern entspricht. Diese Größen bieten einen guten Kompromiss aus Sehkomfort und Platzbedarf auf dem Schreibtisch.

Für spezielle Einsatzzwecke sind aber auch kleinere Monitore (17 bis 22 Zoll) sehr beliebt, z.B. als Zweitmonitor neben einem Hauptbildschirm. Ein großer Monitor (32 Zoll und größer) kann vor allem beim Gamer oder in professionellen Workflows Vorteile bieten, indem er mehr Platz für Anwendungen und Multitasking schafft. Curved-Displays ab etwa 32 Zoll bieten zudem ein immersives Seherlebnis und reduzieren die Verzerrung an den Rändern.

Bei der Wahl der Größe sollten Sie immer den Abstand zum Monitor beachten: Für komfortables Arbeiten empfiehlt sich ein Abstand von etwa 50 bis 80 cm, abhängig von der Monitorgröße und Auflösung.

Auflösung: Je höher, desto schärfer und detailreicher

Die Auflösung wird in Pixeln angegeben und beschreibt, wie viele einzelne Bildpunkte der Monitor horizontal und vertikal darstellen kann. Standardmäßig ist Full HD (1920 × 1080 Pixel) noch immer die häufigste Auflösung und ausreichend für Office, Internet und einfache Multimedia-Anwendungen.

Für Nutzer, die mehr Details benötigen, etwa Fotografen, Designer oder Gamer mit leistungsstarken Grafikkarten, bieten sich höhere Auflösungen an:

– WQHD bzw. 2K (2560 × 1440 Pixel): Mehr Schärfe und Arbeitsfläche als Full HD, teilweise schon Standard bei 27-Zoll-Monitoren.

– UHD bzw. 4K (3840 × 2160 Pixel): Vierfach so viele Pixel wie Full HD, bietet sehr feine Details und viel Platz auf dem Desktop, aber benötigt potente Hardware.

Höhere Auflösungen sind besonders vorteilhaft bei größeren Monitoren, um eine angenehme Pixeldichte (Pixel pro Zoll, PPI) zu gewährleisten. Bei kleinen Monitoren mit 4K-Auflösung kann die Darstellung sehr klein wirken, hier ist unter Umständen eine Skalierung des Betriebssystems nötig.

Bildwiederholfrequenz: Flimmerfreies Bild für flüssige Bewegungen

Die Bildwiederholfrequenz (Hz) gibt an, wie oft der Monitor pro Sekunde ein neues Bild darstellen kann. Standardmonitore mit 60 Hz sind für die meisten Anwendungen ausreichend, zeigen aber bei schnellen Bewegungen teils unscharfe Darstellungen oder „Ghosting“ (Nachzieh-Effekt).

Für Gamer oder Nutzer, die schnelle Videos schauen, sind Monitore mit mindestens 100 Hz empfehlenswert. Es gibt sogar Displays mit 144 Hz, 165 Hz oder mehr, welche speziell für kompetitives Gaming entwickelt wurden und ein flüssiges Bild erzeugen. Voraussetzung ist allerdings ein leistungsfähiger Computer mit entsprechend schnellen Grafikkarten.

Beim professionellen Einsatz spielen hohe Bildwiederholraten meist keine Rolle, wichtiger sind Farbgenauigkeit und Auflösung.

Reaktionszeit: Wichtig für Gaming und bewegungsintensive Inhalte

Die Reaktionszeit beschreibt, wie schnell ein Pixel auf Änderung reagiert, meist gemessen in Millisekunden (ms). Je kürzer die Reaktionszeit, desto weniger Schlieren oder Geisterbilder erscheinen bei sich schnell bewegenden Motiven.

TN-Panels bieten hier mit 1 ms die beste Leistung, IPS-Displays liegen häufig im Bereich von 4-8 ms, was für den normalen Nutzer völlig ausreichend ist. MVA- und VA-Panels sind mit 8-12 ms etwas langsamer und somit weniger für Gaming geeignet. Für alle, die professionell oder leidenschaftlich spielen, ist eine Reaktionszeit von unter 5 ms anzustreben.

Farbräume und Farbtreue: Entscheidend für kreative Arbeiten

Insbesondere im Bereich Foto-, Video- und Grafikbearbeitung ist die Farbtreue des Monitors entscheidend. Gute Bildschirme decken weite Farbräume ab und schaffen eine präzise Darstellung:

– sRGB-Farbraum: Standard für Web- und Büroarbeiten; deckt etwa 100 % ab.

– Adobe RGB: Größerer Farbraum für Druck und professionelle Fotobearbeitung.

– DCI-P3: Für Filme und 4K-Videos relevante Farbraumabdeckung.

Monitore, die Farbkalibrierung erlauben oder gar standardmäßig mit hohen Abdeckungswerten (≥ 99 % sRGB, ≥ 90 % AdobeRGB) ausgeliefert werden, sind für Profis optimal. Einige Geräte sind werkseitig kalibriert. Für präzise Arbeit sind zudem Kalibrierungsgeräte (Colorimeter) empfehlenswert.

Schnittstellen: Anschlussvielfalt und Kompatibilität

Moderne Monitore verfügen meist über folgende Schnittstellen:

– HDMI: Der gängigste Standard für Bild- und Tonsignal, meist in Versionen 1.4 bis 2.1.

– DisplayPort: Besonders beliebt bei PC-Nutzern, unterstützt hohe Auflösungen und Bildwiederholratenerweiterungen.

– USB-C / Thunderbolt: Ermöglicht Bild, Daten und Stromversorgung über ein Kabel, praktisch für moderne Laptops.

– VGA / DVI: Ältere Anschlüsse, die bei neueren Modellen seltener sind.

Achten Sie darauf, dass die vorhandenen Anschlüsse Ihres Computers mit denen des Monitors kompatibel sind – Adapter sind zwar möglich, können aber zu Signalverlust oder Einschränkungen führen.

Besondere Features und Ergonomie

Ergonomische Anpassungen

Für langes und rückenschonendes Arbeiten sollte ein Monitor höhenverstellbar sein und die Möglichkeit bieten, den Bildschirm zu neigen, zu schwenken oder auch ins Hochformat (Pivot) zu drehen. Leuchtstarke Farben und eine flimmerfreie Hintergrundbeleuchtung reduzieren die Augenbelastung.

Curved-Monitore

Gebogene Monitore lösen das Problem der Bildverzerrung auf großen Displays und verbessern die Blickwinkelwahrnehmung, was das Eintauchen in Spiele oder Filme intensiviert. Sie sind besonders beliebt im 32-Zoll-Segment oder größer.

HDR-Unterstützung

High Dynamic Range (HDR) Monitore bieten eine höhere Bildhelligkeit, stärkeren Kontrast und eine breitere Farbpalette. Das Ergebnis sind lebendige und naturgetreue Bilder, besonders für Medienkonsum und Spiele. Für gute HDR-Darstellung sollten Helligkeiten von über 600 cd/m² und eine gute Farbraumabdeckung vorhanden sein.

Integrierte Lautsprecher und USB-Hubs

Manche Monitore verfügen über integrierte Lautsprecher, die einfache Tonwiedergabe erlauben, jedoch meist mit durchschnittlicher Klangqualität. USB-Hubs im Monitor können die Verbindung von Peripheriegeräten vereinfachen.

Augenschutz-Technologien

Viele Hersteller bieten Monitore mit Blaulichtfilter, flimmerfreien Panels (Flicker-Free) oder Anti-Reflex-Beschichtungen an, die die Augen schonen und Müdigkeitserscheinungen vorbeugen.

Marken und Preisklassen: Wo liegen Qualitätsunterschiede?

Bekannte Marken wie Dell, Samsung, LG, ASUS, Acer, BenQ und HP haben sich in unterschiedlichen Segmenten spezialisiert und bieten ein breites Produktspektrum. Dell punktet mit stabiler Verarbeitung für Büros, Samsung und LG bieten oft innovative Displaytechnologien, ASUS und BenQ sind bei Gamern sehr beliebt.

Die Preisspanne reicht von günstigen Einstiegsmonitoren unter 150 Euro (meist TN-Panels und Full HD) bis zu High-End-Modellen um 1000 Euro oder mehr (4K, große Monitore, IPS oder MVA mit hoher Farbtreue und Extras). Für professionelle Bildbearbeitung kann auch mehr Budget sinnvoll sein.

Tipps zur Auswahl und zum Kauf eines Monitors

Vor dem Kauf sollten Sie folgende Fragen beantworten:

– Was ist der hauptsächliche Verwendungszweck (Office, Gaming, Bildbearbeitung, Multimedia)?

– Wie hoch ist die Leistungsfähigkeit Ihres Computers / Ihrer Grafikkarte?

– Welche Bildschirmgröße und Auflösung passen zum Arbeitsplatz und Sehgewohnheiten?

– Welche Paneltechnologie passt zu Ihren Anforderungen hinsichtlich Farbe, Reaktionszeit und Blickwinkel?

– Welche Anschlüsse benötigen Sie?

– Sind ergonomische Funktionen für Sie wichtig?

– Möchten Sie besondere Features wie HDR, Curved oder USB-C-Verbindungen?

Es empfiehlt sich, im Fachhandel Geräte auszuprobieren oder anhand detaillierter Tests und Kundenbewertungen eine Vorauswahl zu treffen. Achten Sie auch auf Garantie und Service.

Passendes Zubehör für den Monitor

Direkt zum Monitor selbst ist meist kein Zubehör notwendig. Dennoch können folgende ergänzende Produkte sinnvoll sein:

– Monitorarm oder Halterung: Ermöglicht flexible Positionierung und schafft mehr Platz auf dem Schreibtisch.

– Kalibrierungsgeräte: Für exakte Farbgenauigkeit besonders im Profi-Bereich.

– Sichtschutzfilter oder Blendschutz: Schützen vor fremden Blicken oder Reflexionen.

– Bildschirm-Schutzfolien: Verhindern Kratzer und Beschädigungen.

– USB-Hubs: Falls der Monitor nicht genügend Anschlüsse bietet.

Fazit: So finden Sie den idealen Monitor

Der Monitor ist eine essenzielle Komponente Ihres Computer-Setups, die Ihre Produktivität und Ihr Nutzererlebnis maßgeblich beeinflusst. Eine wohlüberlegte Wahl basierend auf den oben beschriebenen Kriterien gewährleistet, dass Sie genau das Modell finden, das Ihren Anforderungen entspricht – sei es schnelles Gaming, präzise Bildbearbeitung oder komfortables Arbeiten im Büro.

Vergleichen Sie technische Daten, lesen Sie Expertenmeinungen und prüfen Sie, welche Features für Sie unverzichtbar sind. So minimieren Sie das Risiko von Fehlkäufen und genießen langfristig ein brillantes Bild und angenehmen Bedienkomfort.

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